Tourismus News: Kreuzfahrtpassagier mit Hantavirus wird in Schweizer Klinik behandelt

Die "Hondius" ankert vor Kap Verde. Ein Passagier, der bereits Ende April in die Schweiz zurückkehrte, ist positiv auf das Virus getestet worden. Die Gefahr für die Bevölkerung soll gering sein.

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Ein Passagier des Kreuzfahrtschiffes "Hondius" ist nach seiner Rückkehr in die Schweiz positiv auf das Hantavirus getestet worden. Er wird derzeit im Universitätsspital Zürich behandelt, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. Der Patient sei zusammen mit seiner Ehefrau Ende April von seiner Reise nach Südamerika zurückgekehrt. Nach Auftreten von Krankheitssymptomen habe er das Krankenhaus aufgesucht.

Die Klinik sei auf solche Fälle vorbereitet und die Sicherheit sowohl des Personals als auch aller Patientinnen und Patienten gewährleistet, hieß es. Das BAG halte das Auftreten weiterer Fälle in der Schweiz für unwahrscheinlich. Für die Bevölkerung sei das Risiko gering. Die Ehefrau des Patienten zeige keine Symptome, habe sich aber vorsorglich in Selbstisolation begeben, so die Behörde weiter.

Auf der "Hondius" waren drei Menschen nach einer Infektion mit dem Hantavirus gestorben - ein älteres niederländisches Ehepaar und eine deutsche Frau. Drei Erkrankte sollen nach Angaben des niederländischen Außenministeriums von Bord geholt und ausgeflogen werden. Das kleine Kreuzfahrtschiff mit insgesamt knapp 150 Menschen an Bord war vom Süden Argentiniens aufgebrochen und ankert derzeit vor Kap Verde.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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