Tourismus News: Wadephul erleichtert über Entspannung bei Nahost-Ausreisen

Am Morgen ist der erste von der Bundesregierung organisierte Rückholflug aus Nahost in Frankfurt gelandet. Heute und morgen soll es weitere Flüge geben. Auch Kreuzfahrttouristen sollen zurückkehren.

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Außenminister Johann Wadephul hat sich nach dem ersten von der Bundesregierung organisierten Flug zur Rückholung von Deutschen aus der Nahostregion optimistisch zu steigenden Ausreisekapazitäten geäußert. "Ich bin sehr froh, dass heute der erste vom Auswärtigen Amt organisierte Flug aus Maskat mit mehr als 250 Personen sicher in Frankfurt gelandet ist", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem moldauischen Kollegen Mihai Popsoi in Berlin. Heute sollten zudem auch mehr als 500 Passagiere der beiden Kreuzfahrtschiffe des deutschen Anbieter TUI Cruises ausreisen, ergänzte er.

Von TUI Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" mit einer Kapazität für insgesamt gut 5.000 Reisende wegen des Iran-Krieges in der Region fest. Der erste Rückholflug der Bundesregierung war am Morgen am Frankfurter Flughafen gelandet.

Wadephul betonte, dass es heute und morgen zwei weitere Flüge mit ähnlicher Kapazität aus Maskat im Oman geben werde. Dafür würden Transporte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman organisiert. Damit wolle man denjenigen helfen, "die unsere direkte Hilfe unbedingt benötigen". Das Auswärtige Amt prüfe fortlaufend weitere Unterstützungsangebote.

Beratungen der EU-Außenminister mit Golf-Kooperationsrat

Gleichzeitig sehe die Bundesregierung glücklicherweise auch eine gewisse Entspannung im kommerziellen Flugverkehr, sagte der Außenminister. "Die Kapazitäten für die Ausreise werden von Tag zu Tag größer." Allein heute sollten aus Dubai und Abu Dhabi, wo der Großteil der deutschen Urlauber sich aktuell aufhalte, etwa 250 kommerzielle Flüge in alle Welt gehen, davon über 60 nach Europa und einige auch nach Deutschland. "Wir arbeiten gemeinsam mit Hochdruck daran, Urlauberinnen und Urlauber sicher wieder zurück nach Hause zu ihren Freunden und Familien zu bringen."

Im Anschluss an das Treffen mit seinem moldauischen Kollegen wollte Wadephul an einer Schaltkonferenz der EU-Außenminister mit den Kollegen des Golf-Kooperationsrates über die Lage in der Region beraten. Der Minister lobte eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Fluggesellschaften und Reiseunternehmen zur Rückholung der in der Region gestrandeten mindestens rund 30.000 deutschen Touristen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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