Tourismus News: Lawinen in französischen Alpen - zwei Skifahrer sterben
In den Savoyen in Frankreich fordern Lawinen an diesem Wochenende erneut Todesopfer. In Österreich gibt es Verletzte. Die Gefahr bleibt hoch.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Zwei Skifahrer sind nach Lawinenabgängen in den französischen Alpen laut Medienberichten gestorben. Im Skigebiet La Plagne sei ein um die 50 Jahre alter Brite unter einer Schneelawine verschüttet worden, hieß es unter Berufung auf eine Mitteilung des Ortes. 52 Rettungskräfte, Lawinenhunde und ein Hubschrauber seien im Einsatz gewesen, doch es habe 50 Minuten gedauert, bis der Mann unter 2,5 Metern Schnee aufgefunden werden konnte, berichteten französische Medien. Er konnte demnach nicht wiederbelebt werden.
Im nahegelegenen Ort Courchevel, ebenfalls in den Savoyen, wurde den Berichten zufolge eine weitere Person unter einer Lawine verschüttet und am späten Vormittag tot aufgefunden. Das Skigebiet machte demnach dazu keine weiteren Angaben. Die regionale Tageszeitung "Le Dauphiné libéré" berichtete zudem von mehreren verletzten Skifahrern und Snowboardern in den Orten Tignes und Orelle. Einen Tag zuvor gab es bereits drei Todesopfer bei Lawinen in der Region.
Lawinengefahr bleibt hoch
Insgesamt gab es in den Savoyen am Sonntag mehrere Lawinen. Die örtliche Präfektin rief auf ihrer Facebook-Seite zu Vorsicht auf. "Um 12.30 Uhr sind die Rettungsdienste bereits bei sechs Lawinenabgängen auf verschiedenen Bergmassiven im Einsatz gewesen", teilte sie mit. Die Lawinengefahr sei auch in den kommenden Tagen in allen Berggruppen hoch. Die Präfektin riet vom Fahren abseits der Pisten dringend ab.
Im österreichischen Bundesland Tirol wurden am Sonntag drei Menschen bei drei Lawinenabgängen verletzt, wie die Tiroler Einsatzzentrale mitteilte. Eine Frau befinde sich in kritischem Zustand, hieß es. Die Lawinengefahr im Westen Tirols und im Bundesland Vorarlberg bleibt auch zu Wochenbeginn hoch, wie es in den neuesten Lagebewertungen hieß. In den Allgäuer Alpen in Bayern und in der Schweiz wurde das Risiko von hoch auf erheblich zurückgestuft.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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