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ADAC Stauprognose aktuell für 22. bis 24. Juli: Sommerferien-Drama! Hier droht heute Stau

Weil dann 14 von 16 Bundesländern Sommerferien haben, rechnet der ADAC vom 22. bis 24. Juli 2022 mit einem der staureichsten Wochenenden des Jahres. Auf diesen Autobahnen droht Chaos.

Am kommenden Wochenende könnte es laut ADAC besonders viele Staus geben. Bild: picture alliance/dpa | Markus Scholz

Im Sommer wird es regelmäßig voll auf deutschen Autobahnen. Vor allem am kommenden Wochenende müssen Reisende wohl besonders viel Geduld mitbringen. Denn der ADAC erwartet eines der staureichsten Wochenenden der Feriensaison.

ADAC Stauprognose für das Wochenende 22. bis 24. Juli: Auf diesen Autobahnen wird es eng

Alle Bundesländer außer Bayern und Baden-Württemberg werden dann Ferien haben, so dass der Reiseverkehr weiter zunehme, erklärte der Verkehrsclub am Montag. So beginnen in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und auch in Teilen der Niederlande die Sommerferien. Aus Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und anderen Teilen der Niederlande werde bereits die zweite Reisewelle erwartet. Zudem herrsche inzwischen auch auf den Rückreiserouten Staugefahr.

Die höchsten Belastungen erwartet der ADAC am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. Besonders viel Stau prognostiziert er für folgende Strecken:

  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • Großräume Hamburg und Berlin,
  • Autobahn 1 Bremen - Lübeck
  • A3 Würzburg - Nürnberg - Passau
  • A4 Kirchheimer Dreieck - Bad Hersfeld - Erfurt - Dresden
  • A5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
  • A7 Hamburg - Flensburg
  • A7 Hamburg - Hannover und Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A8 Stuttgart - München - Salzburg
  • A9 Halle/Leipzig - Nürnberg - München
  • A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A72 Leipzig - Chemnitz - Hof
  • A93 Inntaldreieck - Kufstein, A95/B2 München - Garmisch-Partenkirchen sowie für die
  • A99 Umfahrung München.

ADAC warnt vor Staus im Ausland

Im benachbarten Ausland erwartet der ADAC ebenfalls volle Autobahnen. Zu den Problemstrecken zählen demnach Tauern-, Fernpass-, Arlberg-, Rheintal-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten. Und auch der Verkehr in Richtung Nordeuropa werde beträchtlich sein.

Diese Autobahnsperrungen gibt es

In Deutschland können laut ADAC zudem derzeit weit über 900 Autobahnbaustellen für Verkehrsbehinderungen sorgen. Aktiv oder angekündigt seien derzeit folgende Sperrungen:

  • A3 Passau Richtung Nürnberg zwischen Rosenhof und Neutraubling von Samstag, 23. Juli, 20.30 Uhr, bis Sonntag, 24. Juli, 16 Uhr
  • A3 Nürnberg Richtung Passau zwischen Rosenhof und Wörth a.d. Donau/Wiesent von Samstag, 23. Juli, 20.30 Uhr, bis Sonntag, 24. Juli, 16 Uhr
  • A7 Flensburg Richtung Hannover zwischen Hamburg Volkspark und Hamburg-Waltershof (inkl. Elbtunnel) von Freitag, 22. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 25. Juli, 5 Uhr
  • A8 Neunkirchen Richtung Luxemburg zwischen Saarlouis-Steinrausch und Dreieck Saarlouis ab Freitag, 22. Juli
  • A45 Gießen Richtung Hagen zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord bis auf Weiteres
  • A45 Hagen Richtung Gießen zwischen Lüdenscheid-Nord und Raststätte Sauerland bis auf Weiteres
  • A61 Koblenz Richtung Mönchengladbach zwischen Dreieck Erfttal und Gymnich sowie zwischen Türnich und Bergheim bis Sonntag 18. Dezember
  • A66 Wiesbaden – Frankfurt in beiden Richtungen zwischen Wiesbaden-Biebrich und Wiesbaden-Mainzer Straße bis aus Weiteres
  • A559 Köln-Porz Richtung Köln-Gremberg zwischen Dreieck Porz und Kreuz Köln-Gremberg von Freitag, 22. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 25. Juli, 5 Uhr
  • A560 Sankt Augustin Richtung Hennef zwischen Hennef (Sieg)-West und Hennef (Sieg)-Ost von Freitag, 22. Juli, 20 Uhr, bis Samstag, 23. Juli, 5 Uhr
  • A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken zwischen Saarbrücken-Gersweiler und Saarbrücken-Messegelände von Freitag, 22. Juli, bis 10. August
  • A864 Bad Dürrheim Richtung Donaueschingen zwischen Dreieck Bad Dürrheim und Donaueschingen bis 15. August

Kurzfristige Änderungen und weitere Sperrtermine könnten nicht ausgeschlossen werden.

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/fka/news.de/dpa