Auf der Museumsinsel: Großer Andrang: Porträt von Merkel bleibt länger im Museum

Im blauen Blazer blickt sie einen an: Ex-Kanzlerin Angela Merkel lässt ihr Porträt wegen des großen Interesses nun noch bis Januar 2027 in Berlin ausstellen. Bald signiert sie auch Postkarten.

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Wegen des großen Interesses wird das Porträt von Ex-Kanzlerin Angela Merkel noch länger auf der Berliner Museumsinsel ausgestellt. Das Bild soll nun noch bis zum 3. Januar 2027 im Bode-Museum zu sehen sein, wie das Museum ankündigte. Merkel werde am 4. Oktober auch persönlich zu Gast sein und Postkarten mit dem Porträtmotiv signieren.

Das Gemälde war Ende Juni enthüllt worden, seitdem hatten sich die Besuchzahlen in dem Museum fast verdoppelt. Eigentlich sollte das Gemälde nur noch bis Anfang Oktober ausgestellt werden und dann als Leihgabe an das Bundeskanzleramt gehen.

Merkel (CDU) hatte sich lange Zeit gelassen, bis sie sich für einen Künstler entschied. Gemalt wurde das Porträt nun von dem Künstler Jérémie Queyras. Der noch junge Künstler stammt aus einer Freiburger Musikerfamilie und hatte sich bei Merkel 2022 handschriftlich beworben.

Wie der Künstler Merkel gemalt hat

Das Gemälde zeigt die frühere Kanzlerin mit leuchtend blauem Blazer vor goldbraunem Hintergrund. Gemalt wurde sie stehend bis zu den Knien, die Hand hat sie auf einer Stuhllehne abgelegt.

Bei der Enthüllung des Bildes hatte Merkel erklärt, dass sie sich mit dem Porträt Zeit lassen wollte. "Ich brauchte Abstand", sagte sie damals. Das Porträt sollte kein Punkt auf einer abzuarbeitenden To-do-Liste werden, "sondern ich wollte Freude an einem solchen Vorgang haben". Merkel war 16 Jahre lang Bundeskanzlerin gewesen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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