Peter Maffay: Nach Anti-Hass-Rede feuert Fürstin Gloria öffentlich gegen den Rocker
Nach seinem Appell gegen Hass und Extremismus reagiert Fürstin Gloria von Thurn und Taxis mit Spott auf Peter Maffay. In einem Instagram-Video parodiert sie den Rockmusiker und seine Aussagen.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Fürstin Gloria macht sich in einem Instagram-Video über Peter Maffay lustig
- Maffay hatte bei den Schlossfestspielen ein Zeichen gegen Hass und Extremismus gesetzt
- Der Schlagabtausch entfacht die Debatte um Politik, Prominenz und Toleranz erneut
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Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat mit einem Instagram-Video für einen kleinen Aufreger gesorgt. Darin nimmt sie Rockmusiker Peter Maffay aufs Korn und reagiert mit Spott auf dessen deutliche Worte gegen Hass und Extremismus bei den Regensburger Schlossfestspielen. Der Sänger hatte zuvor betont, dass für ihn Menschenwürde und demokratische Werte unverrückbar seien, aber nun folgt die öffentliche Retourkutsche.
Maffay setzt bei Schlossfestspielen klares Zeichen
Eigentlich sollte der Auftritt von Peter Maffay bei den Regensburger Schlossfestspielen ganz im Zeichen der Musik stehen. Doch der Rockmusiker nutzte die Bühne laut "Bild" auch für eine politische Botschaft. Vor dem Publikum bekannte er sich ausdrücklich zu Demokratie und Toleranz.
"Wir respektieren unser Grundgesetz, vor allem den Artikel 1, in dem es heißt: 'Die Würde des Menschen ist unantastbar'."
Außerdem machte Maffay deutlich, dass für ihn extremistisches Gedankengut keinen Platz habe: "Radikale, rassistische, menschenverachtende Positionen lehnen wir ab. Egal, woher sie kommen."
Seine Worte wurden von vielen Besuchern mit Applaus aufgenommen.
Fürstin Gloria kontert mit Spott auf Instagram
Wenige Wochen nach dem Konzert veröffentlichte Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ein Video auf dem Instagram-Kanal ihres Bruders Carl Graf von Schönburg-Glauchau. Darin parodiert sie Maffays Auftritt und imitiert unter anderem dessen markantes rollendes "R".
Mit ironischem Tonfall wiederholt sie Teile seiner Ansprache und macht sich über dessen Appell für Toleranz und Vielfalt lustig. Während sie ihre Persiflage vorträgt, ist im Hintergrund Gelächter zu hören. Die Fürstin selbst bricht mehrfach in Lachen aus.
Hintergrund: Kritik an der Nähe zu Alice Weidel
Maffays Worte bei den Schlossfestspielen galten auch den politischen Debatten rund um die Veranstaltung. Der Musiker hatte erklärt, der Veranstaltungsort sei für ihn durch bestimmte Haltungen "belastet" und verwies auf Positionen, die er nicht teile. Hintergrund ist die seit Jahren diskutierte Nähe der Fürstin zur AfD-Vorsitzenden Alice Weidel.
Trotz Kritik im Vorfeld entschied sich Maffay bewusst für den Auftritt. Seine Begründung: "Wenn man ein Feuer löschen will, muss man dorthin gehen, wo es brennt." Nur so könne man demokratische Werte und die eigene Haltung vertreten.
Bereits früher sorgte Gloria mit ähnlichen Aussagen für Aufsehen
Es ist nicht das erste Mal, dass Fürstin Gloria mit scharfen Kommentaren über Künstler Schlagzeilen macht. Bereits 2025 kritisierte sie Sängerin Vicky Leandros öffentlich, nachdem diese wegen der Anwesenheit von Alice Weidel bei den Schlossfestspielen ihren Auftritt verweigert hatte.
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mlk/news.de
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