Neue Epstein-Enthüllungen: Epsteins Assistentin packt über geheime Treffen mit Ex-Prinz Andrew im Palast aus
Neue Aussagen einer früheren Epstein-Vertrauten sorgen für Aufsehen: Sarah Kellen berichtet von Besuchen im Buckingham Palace, einem Dinner mit Prinz Andrew und Treffen im royalen Umfeld.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Sarah Kellen schildert Abendessen in Ex-Prinz Andrews Privatgemächern
- Die frühere Epstein-Assistentin berichtet von einer Feier auf Schloss Windsor
- Neue Zeugenaussagen rücken Verbindungen zwischen Epstein und Royals erneut in den Fokus
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Im Zusammenhang mit den Ermittlungen rund um den verstorbenen US-Finanzier Jeffrey Epstein sorgen neue Aussagen einer ehemaligen Vertrauten für Aufsehen. Sarah Kellen, die jahrelang als Assistentin für Epstein tätig war, hat vor einem Ausschuss in den USA über persönliche Begegnungen mit Mitgliedern des britischen Königshauses gesprochen. Dabei schilderte sie auch Besuche in royalen Residenzen und Treffen mit Ex-Prinz Andrew.
Ex-Assistentin von Jeffrey Epstein schildert Abendessen in Andrews Privatgemächern
Aus den nun bekannt gewordenen Aussagen geht "Focus" zufolge hervor, dass Kellen gemeinsam mit Epstein mehrfach Kontakt zu Andrew gehabt haben will. Nach ihren Schilderungen fanden die Begegnungen nicht nur in den Vereinigten Staaten statt. Demnach sei sie auch in den privaten Wohnräumen des Herzogs von York im Buckingham Palace zu Gast gewesen. Dort habe es ein Abendessen gegeben. Zudem berichtete Kellen von ihrer Teilnahme an einer Feier zum 18. Geburtstag von Prinzessin Beatrice auf Schloss Windsor. Die Veranstaltung soll im Jahr 2006 stattgefunden haben.
Ex-Assistentin von Jeffrey Epstein macht Andrew keine Vorwürfe
Trotz ihrer Schilderungen machte Kellen deutlich, dass sie nach eigenen Angaben bei diesen Treffen kein unangemessenes Verhalten des früheren Royals beobachtet habe. Ihre Aussagen beziehen sich demnach ausschließlich auf die Kontakte und Begegnungen, an denen sie selbst beteiligt gewesen sei. Die Verbindungen zwischen Epstein und dem Ex-Prinz Andrew beschäftigen die Öffentlichkeit seit Jahren. Der jüngere Bruder von König Charles III. hatte sich nach massiver Kritik weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen.
Ex-Assistentin von Jeffrey Epstein Sarah Kellen sieht sich selbst als Opfer
Während ihrer Anhörung sprach Kellen auch über ihre eigene Rolle im Umfeld des inzwischen verstorbenen Sexualstraftäters. Sie wies Vorwürfe zurück, selbst eine führende Beteiligte innerhalb von Epsteins Netzwerk gewesen zu sein. Stattdessen schilderte sie ihre damalige Situation als von Abhängigkeit und Kontrolle geprägt. Nach ihren Angaben habe Epstein ein unberechenbares Verhalten gezeigt, das von Freundlichkeit bis hin zu aggressiven Ausbrüchen gereicht habe.
Sarah Kellen erhebt schwere Vorwürfe gegen Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell
Besonders deutlich äußerte sich Kellen über Ghislaine Maxwell. Die frühere Vertraute Epsteins verbüßt derzeit eine langjährige Haftstrafe. Kellen beschrieb Maxwell als zentrale Figur im Umfeld des Finanziers und warf ihr vor, dessen Handlungen über Jahre hinweg unterstützt zu haben. Die veröffentlichten Protokolle liefern damit weitere Einblicke in die weitreichenden Kontakte Epsteins zu einflussreichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In den Epstein-Files findet sich verschiedene Namen von Ministern, Politikern und Royals.
Ermittlungen gegen den ehemaligen Duke of York Andrew Mountbatten-Windsor sorgen weiter für Aufmerksamkeit
Unterdessen steht auch Andrew weiterhin im Fokus der Berichterstattung. Laut "Focus" prüfen Ermittler mögliche neue Hinweise im Zusammenhang mit mutmaßlichen Sexualdelikten. Die britischen Behörden haben mögliche Betroffene öffentlich dazu aufgerufen, sich zu melden. Ob die jüngsten Aussagen von Sarah Kellen weitere Konsequenzen nach sich ziehen werden, bleibt derzeit offen. Fest steht weiterhin, dass die Affäre um Jeffrey Epstein auch Jahre nach dessen Tod noch immer neue Fragen aufwirft.
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