Norwegisches Königshaus: Kronprinzessin unerwünscht? Royales Event ohne Mette-Marit geplant

Während ganz Skandinavien zum 80. Geburtstag von König Carl Gustaf nach Stockholm reist, fehlt ausgerechnet Kronprinzessin Mette-Marit auf der Gästeliste – und Hofberichterstatter nennen sie bereits "den Gast, den niemand haben will".

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Zuletzt zeigte sich Mette-Marit mit einem Schlauch im Gesicht, der sie mit Sauerstoff versorgte. (Foto) Suche
Zuletzt zeigte sich Mette-Marit mit einem Schlauch im Gesicht, der sie mit Sauerstoff versorgte. Bild: dpa/NTB Pool/Lise Åserud
  • Mette-Marit fehlt beim 80. Geburtstag von Carl Gustav von Schweden
  • Ihre Abwesenheit sorgt für Spekulationen: Ist die Kronprinzessin etwa unerwünscht
  • Epstein-Skandal holt Mette-Marit immer wieder ein

Wenn König Carl Gustaf von Schweden am 30. April seinen 80. Geburtstag feiert, wird eine prominente Gästin fehlen: Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen. Obwohl die offizielle Gästeliste erst Ende des Monats veröffentlicht wird, zeigen die Terminkalender der skandinavischen Königshäuser bereits, wer nach Stockholm reisen wird - und die norwegische Kronprinzessin ist laut "Bild"-Zeitung nicht dabei. Die Hintergründe.

Carl Gustaf von Schweden wird 80 - Royales Mega-Event ohne Mette-Marit

Das norwegische Königspaar wird gemeinsam mit Kronprinz Haakon anreisen – seine Ehefrau jedoch ist nicht verzeichnet. Auch aus Dänemark haben sich hochrangige Royals angekündigt: Ex-Königin Margrethe, Prinzessin Benedikte sowie König Frederik und Königin Mary werden erwartet. Die Abwesenheit der norwegischen Kronprinzessin sorgt angesichts der traditionell engen Bande zwischen den nordischen Monarchien für erhebliches Aufsehen.

Schwere Erkrankung könnte Reise unmöglich machen

Ein offizieller Grund für das Fernbleiben wurde bislang nicht kommuniziert. Allerdings kämpft die 52-Jährige seit Jahren mit einer schweren Lungenfibrose – eine Erkrankung, die ihre Lunge zunehmend schädigt. Mittlerweile steht sogar eine Transplantation des Organs an.

Bei ihren jüngsten öffentlichen Auftritten war Mette-Marit bereits auf ein Sauerstoffgerät angewiesen. Angesichts dieses angegriffenen Gesundheitszustands erscheint es durchaus plausibel, dass die Strapazen einer Reise nach Stockholm schlicht zu belastend wären. Experten betrachten die Absage dennoch kritisch, da derartige royale Familienanlässe üblicherweise gemeinsam wahrgenommen werden.

Gerüchte um Mette-Marits Abwesenheit: "Der Gast, den niemand haben will"

Doch es kursiert noch eine weitaus brisantere Erklärung für Mette-Marits Abwesenheit. Die dänische Hofberichterstatterin Trine Villemann warf kürzlich in der Zeitung "Ekstra Bladet" eine unbequeme Frage auf: "Was macht man eigentlich, wenn das Protokoll verlangt, dass das norwegische Kronprinzenpaar eingeladen wird?"

Villemann spricht von einem echten Dilemma für die Gastgeber. Denn könne man tatsächlich mit einer Person im selben Raum sein, die eine enge Beziehung zu einem verurteilten Sexualstraftäter pflegte? Ihr vernichtendes Urteil: "In royalen Augen ist sie der Gast, den niemand haben will." Möglicherweise wurde die Kronprinzessin also diskret von der Einladungsliste gestrichen.

Die belastende Vorgeschichte mit Jeffrey Epstein

Der Hintergrund der Kontroverse: Zwischen 2011 und 2014 pflegte Mette-Marit regelmäßigen Kontakt zum späteren Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Sie verbrachte sogar Urlaubstage in seinem Anwesen in Florida und führte ihn durch Oslo. Zahlreiche private E-Mails wurden ausgetauscht.

Besonders brisant: Eine Nachricht zeigt, dass die Kronprinzessin von Anfang an Bescheid wusste. "Ich habe dich gegoogelt. Das sieht nicht gut aus", schrieb sie an Epstein – und vertiefte die Freundschaft trotz seiner Vorstrafe. Im März versuchte sie beim norwegischen Sender NRK, die Beziehung zu erklären. Sie sei manipuliert worden und beteuerte: "Ich würde mir wünschen, ihn nie getroffen zu haben."

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