Mette-Marit von Norwegen: Royal reagiert ungehalten auf Frage zu brisanter Epstein-Mail

Mette-Marit von Norwegen hat ihr Schweigen im Epstein-Skandal gebrochen. Doch im Interview reagierte die Kronprinzessin äußerst ungehalten, als sie auf eine brisante E-Mail angesprochen wurde, in der es um "Ehebruch in Paris" ging.

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Mette-Marit und ihr Ehemann Kronprinz Haakon von Norwegen. (Foto) Suche
Mette-Marit und ihr Ehemann Kronprinz Haakon von Norwegen. Bild: picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt
  • Mette-Marit von Norwegen schnippisch in Interview
  • Royal ungehalten bei Frage zu Epstein-Mail
  • Kronprinzessin schrieb in E-Mail an Epstein von "Ehebruch in Paris"

Mette-Marit von Norwegen hat unlängst erstmals öffentlich zu ihrer Verbindung mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Stellung bezogen. Doch als man die Kronprinzessin während des Interviews am vergangenen Freitag (20. März) auf eine E-Mail aus dem Sommer 2013 ansprach, reagierte Mette-Marit äußerst ungehalten.

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Mette-Marit von Norwegen schnippisch in Interview

In dieser Nachricht hatte Mette-Marit von Norwegen Jeffrey Epstein geschrieben, dass Paris "gut für Ehebruch" sei. Als der Journalist vom norwegischen Sender "NRK" nach der Bedeutung dieser Worte fragte, reagierte Mette-Marit schnippisch und abweisend. Die Kronprinzessin verwies darauf, dass er die E-Mail selbst gelesen habe und sich ein eigenes Bild machen könne.

Royal zunächst ungehalten bei Frage zu Epstein-Mail

Nach ihrer anfänglich abweisenden Reaktion lenkte Mette-Marit jedoch ein. Die E-Mail sei "nichts Besonderes" gewesen, lediglich freundschaftliches Geplänkel, erklärte die Kronprinzessin. Gleichzeitig räumte sie ein: "Ich möchte natürlich nicht, dass diese E-Mails in der Zeitung landen. Ich finde das peinlich." Die Veröffentlichung der Korrespondenz lasse sie "undankbar" erscheinen und sei "ziemlich belastend" für sie, erklärte die Kronprinzessin weiter.

Mette-Marit von Norwegen legt unerwartetes Epstein-Geständnis ab

Dann folgte ein unerwartetes Eingeständnis: Sie habe damals eine Phase durchlebt, in der ihre Rolle als Kronprinzessin sehr fordernd gewesen sei. "Ich habe Epstein als jemanden erlebt, auf den ich mich in einer anspruchsvollen Phase meines Lebens irgendwie verlassen konnte", gestand Mette-Marit im "NRK"-Interview. Der Zeitraum des E-Mail-Austauschs mit Epstein (zwischen 2011 und 2014) fiel in eine turbulente Phase für die Kronprinzessin. Wie "TV 2"-Experte Ole Jørgen Schulsrud-Hansen einordnet, war Mette-Marit in diesen Jahren häufig krankgeschrieben und sagte zahlreiche offizielle Termine ab. Zusätzlich geriet sie wegen privater Reisen in die Kritik.

Die Kronprinzessin steht derzeit unter erheblichem öffentlichen Druck. Neben dem Epstein-Skandal belasten sie auch die juristischen Probleme ihres Sohnes Marius Borg Høiby, der sich wegen 40 Straftaten vor einem Osloer Gericht verantworten musste.

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