Prinz William: Nach Foto-Skandal 2012 war der Thronfolger "bereit für Krieg"

Mehr als zehn Jahre nach dem Foto-Skandal um Prinzessin Kate zeigt ein neues Buch, wie Prinz William auf die Paparazzi-Attacken reagierte und juristisch alles tat, um seine Familie zu schützen.

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Prinz William: Kate-Foto-Skandal brachte Thronfolger laut Buch in Kriegsstimmung (Foto) Suche
Prinz William: Kate-Foto-Skandal brachte Thronfolger laut Buch in Kriegsstimmung Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Victoria Jones
  • Heimliche Paparazzi-Fotos lösten 2012 einen internationalen Skandal aus
  • Prinz William soll konsequent auf rechtliche Schritte gedrängt haben
  • Gericht gab dem Paar Jahre später recht und verhängte hohe Strafen

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Mehr als ein Jahrzehnt nach dem bekannten Foto-Skandal um Prinzessin Kate rückt ein neues Buch die damaligen Ereignisse erneut in den Fokus. Dabei wird vor allem deutlich, wie drastisch Prinz William auf die Situation reagiert haben soll.

Heimliche Aufnahmen sorgten für internationalen Aufruhr

Der besagte Vorfall ereignete sich im Jahr 2012 während eines privaten Aufenthalts in Südfrankreich. Prinz William und Prinzessin Kate wollten sich vor einer offiziellen Reise erholen, als Paparazzi unerlaubt Fotos aufnahmen. Besonders im Fokus waren Aufnahmen, die Kate beim Sonnenbaden ohne Top zeigten. Zunächst veröffentlichte ein französisches Magazin die Bilder, kurz darauf griffen weitere Medien in Europa das Thema auf. Der Skandal verbreitete sich schnell weltweit.

William soll konsequent reagiert haben

Laut dem Buch "William and Catherine The Intimate Inside Story" von Autor Russell Myers empfand Prinz William die Veröffentlichung als massiven Eingriff in die Privatsphäre. Demnach habe er sofort auf rechtliche Schritte gedrängt und eine klare Linie gegenüber den beteiligten Medien gefordert. Intern sollen sowohl William als auch Kate den Vorfall als verletzend und belastend wahrgenommen haben.

Harte Haltung gegenüber der Presse

Der Autor beschreibt zudem, dass William aus dem Vorfall langfristige Konsequenzen zog. Er habe deutlich gemacht, dass er seine Familie schützen wolle und bereit sei "in den Krieg mit der Presse zu ziehen". Bereits zuvor soll er Journalisten signalisiert haben, dass er eine ähnliche Entwicklung wie bei seinen Eltern verhindern möchte. Der Umgang mit der Presse wurde dadurch deutlich distanzierter.

Gerichtsurteil Jahre später

Der juristische Streit zog sich über mehrere Jahre. Erst 2017 kam es zu einem Urteil, das zugunsten von Prinz William und Prinzessin Kate ausfiel. Das verantwortliche Magazin wurde laut "Augsburger Allgemeine" zu einer hohen Geldstrafe verurteilt, zusätzlich mussten Beteiligte persönlich zahlen.

Prägender Moment für die Royals

Der Skandal gilt bis heute als wichtiger Wendepunkt für den Umgang der britischen Royals mit Medien. Laut dem Buch habe William später auch hinterfragt, wie viel Einblick er der Öffentlichkeit zuvor gewährt hatte. Eine offizielle Stellungnahme des Palastes zu den aktuellen Schilderungen im Buch liegt nicht vor.

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