Ex-Prinz Andrew isoliert: Jetzt bleiben dem Skandal-Royal nur noch Stoßgebete

Sein neues Lebensjahr begann für Ex-Prinz Andrew mit einer Festnahme - nun scheint sich der tief gefallene Skandal-Royal an den letzten Strohhalm zu klammern und göttlichen Beistand herbeizuflehen. In seinem neuen Zuhause in der Grafschaft Norfolk gehen bereits Geistliche ein und aus.

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Können dem früheren Prinzen Andrew Stoßgebete aus der royalen Patsche helfen? (Foto) Suche
Können dem früheren Prinzen Andrew Stoßgebete aus der royalen Patsche helfen? Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jacob King
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  • Bruder von König Charles III. empfängt Geistliche in neuem Unterschlupf

Wer sich mit zwielichtigen Personen einlässt, bekommt die unsanften Konsequenzen irgendwann am eigenen Leib zu spüren - Andrew Mountbatten-Windsor, noch vor einigen Monaten als Prinz Andrew bekannt, kann davon ein Lied singen. Der Mann, der einst als Lieblingssohn von Queen Elizabeth II. galt, ist aufgrund seiner verhängnisvollen Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ins Bodenlose gestürzt und im Zuge der Skandal-Enthüllungen um die Machenschaften des 2019 verstorbenen Multimillionärs sämtlicher Royals-Titel, Würden und Ämter enthoben sowie unsanft aus seinem bisherigen Zuhause, der Royal Lodge in Windsor, geworfen worden. Hilft Ex-Prinz Andrew jetzt nur noch göttlicher Beistand?

Ex-Prinz Andrew tief gefallen: Ermittlungen laufen nach Festnahme weiter

Diesen Eindruck erweckt zumindest ein Beitrag, der aktuell bei "Radar Online" zu lesen ist. Dort ist die Rede davon, dass der Ex-Prinz nach der polizeilichen Festnahme an seinem 66. Geburtstag in völliger Abgeschiedenheit in der Wood Farm in Sandringham lebt, während die offiziellen Ermittlungen gegen Andrew wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch im öffentlichen Amt weitergehen. Die Vorwürfe beziehen sich auf Andrews Zeit als britischer Handelsgesandter, in der er angeblich sensible Informationen an Jeffrey Epstein weitergegeben haben soll. Andrew wurde nach der Festnahme unter Auflagen freigelassen, die Ermittlungen dauern an.

Jetzt hilft nur noch beten: Andrew Mountbatten-Windsor empfängt Geistlichen in neuem Zuhause

In dieser schweren Zeit wendet sich Andrew Mountbatten-Windsor offenbar dem Glauben zu. Am ersten März-Wochenende fuhr Reverend Canon Paul Williams, der Hauskaplan von König Charles III., zu Wood Farm und verblieb dort etwa eine Stunde für ein privates Gespräch mit Andrew Mountbatten-Windsor. Ein Insider erklärte gegenüber "RadarOnline.com": "Andrew hat sich praktisch von der Außenwelt zurückgezogen. In diesem Vakuum ist die Religion zu einem der wenigen stabilen Rahmen geworden, die ihm noch bleiben, und er scheint sie bewusster anzunehmen."

Der gefallene Royal suche nach Trost und Orientierung. "Er versucht im Grunde, Gott zu finden", so die Quelle weiter. Der Besuch des Kaplans zeige, dass Andrew in einer Zeit, in der das öffentliche Vertrauen in ihn einen Tiefpunkt erreicht habe, spirituellen Rat und moralische Unterstützung suche.

Andrew Mountbatten-Windsor abgeschieden von der Königsfamilie - nur noch Hauspersonal und Ermittler kommen vorbei

Andrews sozialer Kreis ist dramatisch zusammengeschrumpft. Ein Zeuge beschrieb die Situation gegenüber "RadarOnline.com": "Tag für Tag sind die einzigen Menschen, die durch die Tore kommen, Hauspersonal, Beamte im Zusammenhang mit den Ermittlungen und gelegentlich ein Supermarkt-Lieferwagen." Von dem gesellschaftlichen Umfeld, auf das er sich einst verlassen konnte, sei nichts mehr übrig. "Es ist eine sehr ruhige, sehr eingeschränkte Existenz", so der Zeuge weiter.

Seit seinem Umzug nach Sandringham darf Andrew außerdem seinem liebsten Hobby, dem Reiten, nicht mehr nachgehen. Öffentliche Auftritte gibt es keine mehr, selbst private Erscheinungen sind selten geworden. Eine Quelle bemerkte: "Er verbringt weitaus mehr Zeit allein mit seinen Gedanken." Die laufenden Ermittlungen hätten ihn in eine Phase der Reflexion gezwungen, der er nicht entkommen könne.

Ex-Prinz Andrew und König Charles trennen nach dem großen Knall Welten

Besonders auffällig ist die Distanz zwischen Andrew Mountbatten-Windsor und seinem Bruder König Charles III. Obwohl der Monarch nur etwa drei Kilometer entfernt auf demselben Anwesen residiert, gibt es keinen sichtbaren Kontakt zwischen den beiden. Ein Zeuge schilderte: "Charles war kaum zwei Meilen entfernt und wurde beim Herumfahren gesehen, doch es gab keinen erkennbaren Kontakt zwischen ihnen. Für zwei Männer auf demselben Anwesen fühlte es sich an wie Welten voneinander entfernt."

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