Sarah Ferguson: Royal-Eklat im Fall Epstein – "Fergie" flehte verhafteten Sexstraftäter um Job an

Neue Epstein-Dokumente bringen Sarah Ferguson in Erklärungsnot. Medienberichten zufolge soll sie den verurteilten Sexualstraftäter mehrfach um einen Job gebeten haben, auch als dieser bereits längst unter Hausarrest stand.

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Sarah Ferguson: "Fergie" soll verurteilten Sexualstraftäter um Job angefleht haben. (Foto) Suche
Sarah Ferguson: "Fergie" soll verurteilten Sexualstraftäter um Job angefleht haben. Bild: picture alliance/dpa/Press Association | Kirsty O'connor
  • E-Mails von Sarah Ferguson aus dem Jahr 2010 aufgetaucht
  • Job-Anfrage von Sarah Ferguson trotz Epsteins Verurteilung
  • Royals geraten erneut unter Druck

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Die Auswertung der Unterlagen im Fall Jeffrey Epstein sorgt erneut für Unruhe im Umfeld der britischen Royals. Im Zentrum der jüngsten Berichte steht nun erneut Sarah Ferguson, die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor.

Bat Sarah Ferguson Jeffrey Epstein um einen Job?

Wie die "Mail on Sunday" berichtet, sollen sich unter den umfangreichen Epstein-Dokumenten mehrere E-Mails von Sarah Ferguson befinden. Darin habe sie den Multimillionär gebeten, sie bei sich anzustellen. Hintergrund der ungewöhnlichen Anfrage soll eine angespannte finanzielle Lage gewesen sein. Die Nachrichten sollen aus dem Jahr 2010 stammen, also aus einer Zeit, in der Epstein bereits unter Hausarrest stand. Zuvor war er wegen Sexualdelikten im Zusammenhang mit Minderjährigen verurteilt worden.

Sarah Ferguson brauchte dringend Geld und wandte sich an Jeffrey Epstein

In einer der zitierten E-Mails aus dem Mai 2010 soll Ferguson laut "Bild" geschrieben haben, sie sei qualifiziert genug, um für ihn zu arbeiten und benötige dringend finanzielle Unterstützung. Sie habe vorgeschlagen, als Haushälterin tätig zu werden. Weitere Nachrichten folgten laut Bericht in den darauffolgenden Monaten. Darin habe sie erneut betont, sich allein und belastet zu fühlen, und angeboten, Epsteins Anwesen zu organisieren. Auch persönliche Loyalitätsbekundungen seien Teil der Korrespondenz gewesen. Eine offizielle Stellungnahme von Fergusons Sprecher liegt bislang nicht vor.

Verstimmung bei Ghislaine Maxwell wegen Sarah Ferguson?

Für zusätzliche Brisanz sorgt der Umstand, dass die E-Mails laut Zeitung bei Ghislaine Maxwell auf erheblichen Unmut gestoßen sein sollen. Maxwell galt als enge Vertraute Epsteins und wurde später selbst wegen ihrer Rolle im Missbrauchskomplex verurteilt. Derzeit verbüßt sie eine langjährige Haftstrafe in den USA. Insidern zufolge habe sich Epstein selbst allerdings wenig beeindruckt von Fergusons Offerten gezeigt. Sein Interesse habe vielmehr anderen prominenten Kontakten gegolten, heißt es.

Royal-Verbindungen zu Jeffrey Epstein

Die Verbindung zwischen Epstein und Andrew hatte bereits in der Vergangenheit international für Schlagzeilen gesorgt. Der Ex-Prinz zog sich nach massiver Kritik aus seinen öffentlichen Ämtern zurück und musste seine Titel abgeben. Sarah Ferguson bezeichnete ihre Bekanntschaft mit Epstein später als schwerwiegenden Irrtum. Die nun bekannt gewordenen E-Mails dürften die Diskussion um die Nähe einzelner Royals zu dem verurteilten Sexualstraftäter weiter anheizen.

Der Fall Jeffrey Epstein

Jeffrey Epstein bewegte sich jahrelang in einflussreichen Kreisen in New York City und pflegte Kontakte zu Politik, Wirtschaft und Adel. 2019 wurde er erneut festgenommen. Wenige Wochen später wurde er tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden. Offiziell gilt sein Tod als Suizid, dennoch halten sich bis heute Spekulationen und Verschwörungstheorien. Mit jeder neuen Veröffentlichung aus den Akten wächst der Druck auf jene Persönlichkeiten, die einst zum engen Umfeld Epsteins gehörten.

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