Kronprinzessin Mette-Marit: Zusammenbruch vor Gericht – Sohn von Prinzessin wegen Vergewaltigung angeklagt

Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin steht wegen zahlreicher schwerer Vorwürfe vor Gericht. Während des laufenden Prozesses kam es zu einem medizinischen Zwischenfall. Marius Borg Høiby brach im Gerichtssaal zusammen.

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Kronprinzessin Mette-Marit: Sohn kollabiert vor Gericht. (Foto) Suche
Kronprinzessin Mette-Marit: Sohn kollabiert vor Gericht. Bild: picture alliance/dpa | Jens Kalaene
  • 38 Anklagepunkte, darunter vier Fälle mutmaßlicher Vergewaltigung
  • Medizinischer Zusammenbruch während der laufenden Verhandlung
  • Angeklagter plädiert in zentralen Punkten auf nicht schuldig

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In Norwegen steht Marius Borg Høiby, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, seit Anfang Februar vor Gericht. Der 29-Jährige muss sich wegen einer Vielzahl schwerer Vorwürfe verantworten. Insgesamt listet die Anklage 38 Tatbestände auf, darunter Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung sowie vier Fälle mutmaßlicher Vergewaltigung.

Vorwürfe gegen Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit nahmen 2024 ihren Anfang

Bekannt wurden die Anschuldigungen im Sommer 2024. Damals erstattete eine frühere Partnerin Anzeige. In der Folge meldeten sich weitere Frauen, die ebenfalls schwere Vorwürfe erhoben. Rund ein Jahr später erhob die Staatsanwaltschaft laut "Stern" offiziell Anklage gegen Høiby. Der Prozess ist auf 28 Verhandlungstage angesetzt.

Gericht ordnet besonderen Schutz für Betroffene an

Während des Verfahrens gelten strenge Auflagen. Die mutmaßlichen Opfer erhalten besonderen Schutz, nur zwei der insgesamt sechs Frauen sind namentlich bekannt. Mette-Marit und Kronprinz Haakon nehmen nicht an den Verhandlungen teil. Im Gerichtssaal gilt zudem ein umfassendes Fotografierverbot.

Zusammenbruch während der Verhandlung

Im Verlauf der bisherigen Prozesstage kam es "Focus" zufolge zu einem medizinischen Zwischenfall. Marius Borg Høiby brach im Gerichtssaal zusammen. Sein Anwalt bestätigte gegenüber dem norwegischen Magazin "Se Og Hør", dass sein Mandant stark erschöpft gewesen sei. Es habe eine gewisse Zeit gedauert, bis sich sein Zustand stabilisierte. Laut Verteidigung stehe Høiby unter intensiver medikamentöser Behandlung.

Anwälte verweisen auf angeschlagenen Gesundheitszustand

Bereits vor Beginn des Prozesses hatte die Verteidigung wiederholt auf gesundheitliche Probleme ihres Mandanten hingewiesen. Kurz vor Prozessstart war Høiby erneut festgenommen worden. Die Vorwürfe betrafen unter anderem Körperverletzung, eine Bedrohung mit einem Messer sowie einen möglichen Verstoß gegen ein Kontaktverbot. Anschließend verbrachte er zwei Nächte im Krankenhaus.

Teilgeständnisse und Aussagen zum Prozessbeginn

In den zentralen Anklagepunkten plädierte Marius Borg Høiby auf nicht schuldig. Einige weniger schwerwiegende Vorwürfe räumte er jedoch ein oder bestätigte sie teilweise. Dazu zählen Verkehrsdelikte, Drogenbesitz sowie einzelne Bedrohungen und körperliche Übergriffe. In den ersten Verhandlungstagen befasste sich das Gericht unter anderem mit Zeugenaussagen zu einer Partynacht und mit digitalen Spuren wie dem Internet-Suchverhalten des Angeklagten.

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