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Halyna Hutchins: Vor Todes-Schuss! Baldwin-Opfer beschwerte sich über Film-Produzenten

Es ist ein Unfall, der niemals hätte passieren dürfen: Alec Baldwin erschießt am Filmset Halyna Hutchins auf tragische Weise. Noch vor kurzer Zeit hatte die Kamerafrau die fehlenden Sicherheitsmaßnahmen beim Film beklagt.

Halyna Hutchins starb am Filmset von "Rust" in New Mexico. Bild: picture alliance/dpa

Die Todes-Tragödie um Kamerafrau Halyna Hutchins, die durch den Schuss von Hollywood-Superstar Alec Baldwin am Set des Streifens "Rust" gestorben ist, nimmt noch eine weitere Wendung. Tief im Inneren schien die Verstorbene besorgt um die Sicherheit bei den Dreharbeiten gewesen zu sein. Bereits zuletzt wurde über ein gewisses Chaos am Filmset spekuliert worden. Angeblich zündete die tödliche Waffe vor dem fatalen Schuss dreimal fehl. Zudem sollen ein Regieassistent und eine Waffen-Expertin relativ neu am Set gewesen sein.

Halyna Hutchins: Opfer von Alec Baldwin beschwerte sich über Film-Produzenten

Und auch das spätere Opfer Halyna Hutchins habe Sicherheitsbedenken gehabt, heißt es in einem Bericht der britischen "The Sun". Demnach habe sich Alec Baldwins tragisches Opfer über rücksichtsloses Vorgehen bei früheren Projekten geäußert, wie eine enge Freundin nun enthüllte. Erst wenige Wochen vor ihrem Tod am Set habe sie "egoistische" Produzenten dafür kritisiert, dass sie an der Sicherheit gespart hätten.

"Egoistisches und gefährliches" Verhalten: So hart urteilte Halyna Hutchins vor ihrem Tod

Die Mutter einer Freundin von Halyna, die Autorin und Regisseurin Li Lu, schrieb einen langen Instagram-Beitrag, in dem sie behauptete, die Kamerafrau habe bereits über "egoistisches und gefährliches" Verhalten von Produzenten am Set gesprochen - und forderte, dass die Verantwortlichen ins Gefängnis kommen sollten.

Wie "The Sun" berichtet, schrieb sie: "Halyna, du warst eine der am härtesten arbeitenden Personen, die ich je getroffen habe. Du hast das Kino geliebt - voll und ganz. Du warst eine Freundin und Kollegin. Du warst eine großartige Mutter. Als wir uns das letzte Mal unterhielten, beklagtest du dich darüber, wie egoistisch und gefährlich sich die Produzenten der letzten Projekte verhielten. Wie Leute, die Filme finanzieren, dachten, ihr Geld könne gegen den Anstand, die Sicherheit und die Ehre aller anderen am Set eingetauscht werden.", lauten die schweren Anschuldigungen.

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rut/news.de