Von news.de-Redakteurin - 31.05.2021, 15.26 Uhr

Eva von Angern: Katzenliebhaberin und Krimi-Fan! So tickt die Politikerin privat

Eva von Angern gehört zu den bekanntesten Politgesichtern Sachsen-Anhalts. Seit 2020 ist sie die Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Magdeburger Landtag. Dort nimmt die Politikerin kein Blatt vor den Mund. So tickt die Juristin privat.

Seit 2020 ist sie Linken-Fraktionschefin in Sachsen-Anhalt. So lebt Eva von Angern privat. Bild: Foto: Rayk Weber

Seit 2020 ist sie die Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt. Dort nimmt die Politikerin kein Blatt vor den Mund. Doch wie tickt Eva von Angern eigentlich abseits des Politparketts? Das erfahren Sie hier.

Politik der Linken-Fraktionschefin: Dafür tritt Eva von Angern ein

Auf ihrer Websiteverrät die Linken-Fraktionschefin, wofür sie mit ihrer Politik steht. "Ich trete für ein lebens- und liebenswertes Sachsen-Anhalt ein. Ein Land, in dem alle Menschen gerne leben. Deshalb mache ich mich stark gegen Kinderarmut und für eine tatsächliche Gleichberechtigung von Männern und Frauen", so Eva von Angern. "Ich möchte ein vielfältiges Sachsen-Anhalt. Ein Land, in dem die Ehe auch für gleichgeschlechtlich Liebende möglich ist. Ein Land der Willkommenskultur, in dem Zuwanderung als Chance begriffen wird." Außerdem setzt sie sich konsequent für ein Sachsen-Anhalt ein, "in dem kein Platz ist für rechtsextremes Gedankengut." Bereits in den 90er Jahren habe sich die Juristin im "Bündnis gegen Rechts" in Magdeburg engagiert.

Eva von Angern: Ehrenämter und Vereine

Auch ehrenamtlich ist die Berufspolitikerin aktiv. So setzt sich Eva von Angern ehrenamtlich als Mitglied im Kinderschutzbund für Kinder ein. Außerdem ist sie Vorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.

Eva von Angern privat: Mann und Kinder  

Eva von Angern ist ihrer Geburtsstadt Magdeburg treu geblieben. "Ich hänge mit Leib und Seele an unserer Stadt und bin hier auch als Anwältin tätig", so die gebürtige Magdeburgerin auf ihrer Webseite. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt. Bei ihrer Hochzeit behielt Eva von Angern ihren eigenen Nachnamen "von Angern", den auch ihre Söhne tragen. "Der Name gehörte immer zu mir, der war natürlich immer etwas Besonderes, das hat man schon gemerkt", schilderte die Politikerin gegenüber der "Schweriner Volkszeitung".

Eva von Angern: Herkunft, Eltern und Adelstitel  

Eva von Angern ist ihr Adelstitel laut eigenen Angaben nicht so wichtig. Gegenüber der "Schweriner Volkszeitung" sagte die Linken-Politikerin: "In der Linken ist das 'von' nicht so entscheidend, was auch gut so ist." Dennoch liegt ihr ihre Herkunft am Herzen. "In meinem Flur hängt der Familienstammbaum. Zu DDR-Zeiten hing er immer bei uns und war Teil des Familienlebens. Wir haben aber nicht oft drüber geredet", erzählte Eva von Angern der "SV". Als Geschichtslehrerin interessierte sich Evas Mutter besonders für die Geschichte des Adelsgeschlechts von Angern. Interessant: Die Vornamen Ludolf und Ludolfine finden sich im Stammbaum seit dem 11. Jahrhundert immer wieder. Eva von Angerns Vater, der als Polizist arbeitet, heißt ebenfalls Ludolf. Doch ihre Söhne heißen anders. Deren Vornamen beginnen allesamt mit einem C, so berichtet die "Schweriner Volkszeitung". "Ja, das ist ein Fehler", gestand die Mutter im Nachhinein. Doch immerhin tragen ihre Jungs den traditionsreichen Nachnamen weiter.   

Eva von Angern privat: Hobbys und Haustiere 

Neben ihrem Ehemann und ihren Söhnen wohnen auch "zwei schneeweiße Katzen" mit Eva von Angern zusammen. Darüber klärt die Politikerin auf ihrer Webseite auf. Auch über Eva von Angerns Hobbys erfahren Interessierte Genaueres. "Wenn neben Familie und Politik noch etwas Freiraum bleibt, lese ich liebend gern Krimis", so die junge Frau.  

Eva von Angerns und Stefan Gebhardt "Anti-Wessi"-Thesenpapier 

Nicht nur Bewohner:innen von Sachsen-Anhalt dürfte das von Eva von Angern und Stefan Gebhardt verfasste Thesenpapier zur Vorbereitung auf die Landtagswahl 2021 in Sachsen-Anhalt in Erinnerung geblieben sein. Unter dem Titel "Nehmt den Wessis das Kommando!" wurde ein "Anti-Wessi-Kurs" verkündet, der Schluss mit der "Ausbeutung" durch Westdeutsche und der "Unkultur der Verachtung" machen sollte. "Drei Jahrzehnte nach der deutschen Einheit gilt für die Mehrheit der Ostdeutschen: Der Wessi ist immer der Chef", heißt es in dem Papier. "Dass Ostdeutsche auf den Kommandobrücken nichts zu melden haben", gelte laut den beiden Linken-Politikern immer noch als normal. Nicht nur von außen erntete das Papier Gegenwind, auch innerhalb Der Linke hagelte es Kritik. Das berichtet der "Spiegel".

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Eva von Angern privat im Steckbrief

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sig/bos/news.de

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