25.04.2021, 12.25 Uhr

Meret Becker: Morddrohungen nach Protest-Aktion! Bruder Ben in Sorge

Gemeinsam mit 52 anderen Prominenten hat sich Meret Becker an der Protest-Aktion #allesdichtmachen beteiligt. Doch die Aktion ging nach hinten los. Als Reaktion auf ihr Video erhält der "Tatort"-Star nun Morddrohungen. Bruder Ben Becker ist in Sorge.

Meret Becker erhält Morddrohungen. Bild: dpa

Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler mit ironisch-satirischen Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert. Die Videos waren am Donnerstagabend veröffentlicht worden und thematisierten etwa die politische Entscheidungsfindung, die öffentliche Diskussion oder die Kontaktbeschränkungen in der Pandemie.Nach heftiger Kritik und teils Zustimmung aus dem rechten Lager hatten sich im Laufe des Freitags einige Teilnehmer von ihren Beiträgen distanziert.

Meret Becker erhält Morddrohungen nach Protest-Aktion #allesdichtmachen

Unter den 53 Prominenten, die sich kritisch zur aktuellen Corona-Politik der Regierung äußerten, war auch "Tatort"-Star Meret Becker. Für sie hat die Teilnahme an der Protest-Aktion nun offenbar ungeahnte Folgen. Wie die "Bild"-Zeitung aktuell berichtet, soll Meret Becker Morddrohungen erhalten. Ihr Bruder Ben Becker sprach mit dem Boulevardblatt und erklärte: "Meine Schwester ist am Boden zerstört. Sie sitzt weinend zu Hause" (...) Das ist doch ein Wahnsinn. In was für einer Zeit leben wir eigentlich?"

Ben Becker in Sorge um Schwester Meret Becker nach Morddrohungen

Ben Becker steht derzeit für einen ZDF-Film in Ludwigsburg vor der Kamera. "Ich sitze hier am Set in meinem Wohnwagen, und draußen stehen Leute und rufen, wo der Becker ist. Das macht Angst. Wer weiß, was noch alles passieren wird. Aber viel schlimmer ist, was meine Schwester ertragen muss. Sogar Morddrohungen!", zeigte sich der Schauspieler im Gespräch mit der "Bild" beunruhigt.

So denkt Ben Becker über Protest-Aktion #allesdichtmachen

Und wie denkt er im Nachhinein über die Protest-Aktion? "Die Form der Kampagne war eher nicht gelungen. Aber man darf doch nicht schweigen. Und das werde ich auch nicht. Dazu bin ich nicht der Typ. Und wenn etwas gegen meine Schwester geht, dann bin ich immer da."

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fka/news.de/dpa

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