03.03.2021, 14.49 Uhr

Eiji Ezaki ist tot: Hirnblutung! Wrestling-Star Hayabusa stirbt mit 47 Jahren

Er wurde nur 47 Jahre alt! Einem Medienbericht zufolge ist der Kult-Wrestler Hayabusa tot. Der Hardcore-Star, der auch bei ECW und WCW zu sehen gewesen war, soll an einer Hirnblutung gestorben sein. Im Netz trauern Wegbegleiter wie Chris Jericho.

Wrestling-Star Hayabusa ist tot. Bild: AdobeStock / Destina (Symbolbild)

Die Wrestling-Welt muss sich von einem echten Kult-Wrestler verabschieden. Wie "Tokyo Sports" aktuell berichtet, ist die Wrestling-Legende Hayabusa (bürgerlich: Eiji Ezaki) gestorben. Der Ring-Star wurde nur 47 Jahre alt. Hayabusa war berüchtigt für seine legendären Hardcore-Matches, die mit immer neuen Extremen schockten.

Wrestling-Star Hayabusa ist tot - Todesursache Hirnblutung

Wie dem Bericht entnommen werden kann, soll Hayabusa an den Folgen einer Hirnblutung verstorben sein. Eine sogenannte Subarachnoidalblutung tritt in dem Bereich zwischen Gehirn und dem dünnen Gewebe auf, das es umgibt. Sie wird am häufigsten als Folge von Autounfällen oder ungeschützten Stürzen aufgeführt.

Hayabusa stirbt mit 47 Jahren: Nach einem Ring-Unfall war er gelähmt

Hayabusa war der Star der Wrestling-Promotion Frontier Martial-Arts Wrestling (FMW). Neben seinen Einsätzen bei der japanischen Hardcore-Liga arbeitete der 47-Jährige auch für die Ligen Dragon Gate und New Japan sowie in den USA bei ECW und WCW. Seine Karriere endete im Jahr 2001 tragisch, als er bei einem Moonsault-Versuch auf den Seilen ausrutschte und nach zwei Wirbelbrüchen zunächst gelähmt war.

FMW war bekannt für brutale Matches mit Stacheldraht und explodierenden Käfigen. Auch deswegen gab es in den 1990er Jahren eine Kooperation mit Paul Heymans Extreme Championship Wrestling. 1998 trat Hayabusa unter anderem in einem Tag-Team-Kampf gegen Rob Van Dam und Sabu an.

AEW-Star Chris Jericho erinnert im Netz an toten Hayabusa

An ein ganz besonderes Match erinnern sich Wrestling-Fans noch heute. Im ersten Super J Cup-Turnier 1994 trat Hayabusa in seinem Breakout-Match gegen Jushin Thunder Liger an. Neben den damals anwesenden Dean Malenko, Chris Benoit (als Super Pegasus) und Eddie Guerrero (als Black Tiger) machte sich auch Chris Jericho (früher WWE, heute AEW) zu der Zeit in Japan einen Namen. Auf seinem Instagram-Account erinnert er nun mit einem Bild aus Mexiko an den verstorbenen Hayabusa. "Fly high forever my friend!", widmet Jericho seinem Weggefährten.

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rut/sig/news.de

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