29.01.2021, 08.13 Uhr

Luke Westlake: Suizid-Schock! "Luther"-Star erhängt sich im Lockdown

Luke Westlake sah keinen anderen Ausweg mehr: Der Schauspieler, der unter anderem im Krimi-Drama "Luther" an der Seite von Idris Elba zu sehen war, nahm sich während des Corona-Lockdowns das Leben.

Schauspieler Luke Westlake ist tot. Bild: AdobeStock / santiago silver (Symbolbild)

Er sah offenbar keinen anderen Ausweg mehr: Schauspieler Luke Westlake hat sich das Leben genommen. Der junge Mann, der unter anderem im populären Krimi-Drama "Luther" an der Seite von Schauspieler Idris Elba zu sehen war, wurde nur 26 Jahre alt. Sein Tod wurde aktuell noch einmal gerichtlich untersucht. Über die Ergebnisse berichtet die britische "The Sun". Auch die Todesursache ist demnach klar.

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Luke Westlake ist tot: Suizid! "Luther"-Schauspieler (26) erhängte sich

Wie das Blatt schreibt, habe sich Luke Westlake während des ersten Corona-Lockdowns im vergangenen Jahr selbst erhängt. Bereits in der Nacht vor seinem Tod habe der Schauspieler seiner Ex-Freundin eine Nachricht geschickt, in der er ankündigte, sich das Leben zu nehmen, schreibt "The Sun". Dabei soll es sich nicht um den ersten Suizidversuch des Mannes gehandelt haben. Bereits im vergangenen April und Juni habe Luke Westlake sein Leben beenden wollen. Ein Toxikologe entdeckte dem Bericht nach eine erhebliche Menge THC im Körper des Toten, was auf einen starken Cannabiskonsum hinweist.

Luke Westlake stirbt während Corona-Lockdown: Er bekam kein Therapie

Nach seinem Abschluss an einer der besten Schauspielschulen Großbritanniens (ArtsEd drama school in Chiswick, West London) im Jahr 2017 war der talentierte Luke Westlake neben seinem Auftritt an der Seite von Idris Elba in "Luther" auch in den Serien "Doctors" (BBC) und "No Offense" (Channel 4) zu sehen.

Wie während der Untersuchung bekannt wurde, habe Westlake in den Monaten vor seinem Tod einen Therapieplatz wegen Kindesmissbrauchs gesucht. Allerdings sei der Schauspieler frustriert darüber gewesen, weil ihm dies zunächst verweigert wurde. Spezialisten wollten sich zuerst mit seinen Drogen- und Alkoholproblemen befassen.

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rut/fka/news.de