17.06.2020, 10.48 Uhr

Natascha Ochsenknecht: Kampfansage! DAGEGEN setzt sich das Model nun zur Wehr

Es gibt Themen, bei denen wird Natascha Ochsenknecht zur Kämpferin - Kindesmissbrauch beispielsweise macht das Model fuchsteufelswild. Auf Facebook postete die 55-Jährige jetzt eine Kampfansage, die einen traurigen Hintergrund hat.

Natascha Ochsenknecht will Kindesmissbrauch schärfer bestraft wissen. Bild: Gerald Matzka / ZB / picture alliance / dpa

In der Brust von Natascha Ochsenknecht schlägt ein Kämpferherz. Jetzt hat sich die Ex-Frau von Schauspieler Uwe Ochsenknecht mit Feuereifer in ein Projekt gestürzt, das ihr besonders am Herzen liegt. Mit einer Petition, die Natascha Ochsenknecht auf der Plattform change.org ins Leben gerufen hat, fordert die 55-Jährige, sexuellen Missbrauch an Kindern härter zu bestrafen.

Petition gestartet: Natascha Ochsenknecht will Kindesmissbrauch härter bestraft sehen

"Wir müssen die Verjährung bei Missbrauch dringend und sofort ändern - Mord verjährt auch nicht. Jedes missbrauchte, vergewaltigte und gequälte Kind bekommt lebenslänglich. Die Kinder leiden unter lebenslangen Folgen und stecken in einem inneren Gefängnis", begründet Natascha Ochsenknecht ihre Forderung. Ihre Petition will Natascha Ochsenknecht an Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundesjustizministerin Christina Lambrecht übergeben.

Natascha Ochsenknecht: Ihr Sohn Wilson Gonzalez wurde als Kind missbraucht

Hinter dem Engagement des früheren Models steckt eine Tragödie, die Natascha Ochsenknecht am eigenen Leib erfahren musste: Wie die 55-Jährige im "Bild"-Talk "Jetzt reden vier - Der Talk der Woche" offenbarte, wurde ihr Sohn Wilson Gonzalez als kleines Kind missbraucht. Ein Bekannter von Uwe und Natascha Ochsenknecht näherte sich dem damals fünf Jahre alten Sohn des Paares unsittlich. Natascha Ochsenknecht setzte alle Hebel in Bewegung, um den Kinderschänder zur Rechenschaft zu ziehen. Letztlich wurde der Peiniger von Wilson Gonzalez Ochsenknecht zur dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Natascha Ochsenknecht fordert: Kindesmissbrauch muss zum Verbrechen erklärt werden

Doch wenn es nach Natascha Ochsenknecht geht, sollte Kindesmissbrauch noch wesentlich härter bestraft werden. Ihrem Anliegen verlieh die 55-Jährige bei Facebook Nachdruck: "Aufgeben ist für mich keine Option. Ich fange jetzt erst an. 25 Jahre habe ich mich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und auf das Go von meinem Sohn gewartet. Eine Löwenmutter fährt nun ihre Krallen aus !!!!", so Natascha Ochsenknecht.

Natascha Ochsenknecht bedankt sich für überwältigende Unterstützung in Missbrauchskampagne

Bei Instagram bedankte sich Natascha Ochsenknecht wenig später für die Unterstützung ihrer Fans für ihre Petition. Innerhalb kurzer Zeit hatten bereits mehr als 35.000 Personen unterzeichnet, Tendenz stark steigend. "Ich wollte mich mal ganz herzlich bei euch bedanken, dass ihr alle so zahlreich die Petition unterschrieben habt, ich finde das ganz ganz großartig", so Natascha Ochsenknecht in ihrem Post. Über weitere Schritte will die 55-Jährige ihre Fangemeinde auf dem Laufenden halten.

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loc/news.de

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