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30.11.2019, 16.16 Uhr

Royale Spitznamen: Würstchen, i-Tüpfchen und Mof - SO heißen die Royals auch

Während manche Kosenamen wirklich eine zauberhafte Bedeutung haben, muss sich so mancher Royal wie Queen Elizabeth mit einem richtig fiesen Spitznamen rumärgern.

Ihr Spitzname wirft Fragen auf. Bild: picture alliance/dpa

Ein Spitzname ist nicht immer eine besondere Koseform. Manchmal ist er Ausdruck für Spot und Neckerei. Wie die beliebtesten Royals eigentlich gerufen werden, lesen Sie hier.

Ihr eigener Ehemann nennt die Queen Würstchen

Queen Elizabeth (91) hat im Laufe ihres Lebens so einige Spitznamen verpasst bekommen.
Als Kind wurde die Britin vom größten Teil ihrer Familie liebevoll Lillibeth gerufen.
Nur einer hielt sich nicht dran: ihr Onkel Edward VIII. Der ehemalige König, der aus Liebe auf sein Amt verzichtete, nannte Elizabeth als junges Mädchen spöttisch Shirley Temple.
Shirley Temple war ein Kinderstar der 1930er-Jahre, der mit seinen süßen Locken ganz Hollywood um den Finger wickelte – ganz genau wie die kleine Prinzessin.

Aber das ist nichts im Vergleich zu dem Namen, den Queen Elizabeth von ihrem eigenen Ehemann bekommen haben soll. Prinz Philip nennt seine Frau angeblich "Sausage" ("Würstchen"). Wie es zu dem ungewöhnlichen Kosenamen kam, ist allerdings nicht bekannt.

Der Kosename von Estelle hat eine zauberhafte Bedeutung

Um einiges liebevoller geht es da im schwedischen Königshaus zu. Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel haben sich für ihr Töchterchen Estelle einen ganz besonderen Spitznamen einfallen lassen. Sie nennen die Fünfjährige schon seit ihrer Geburt "Pricken". Dieses schwedische Wort bedeutet übersetzt so etwas wie "i-Tüpfelchen". Vermutlich, weil Estelles Geburt das "i-Tüpfelchen" zu dem Glück des Paares war.

Prinzessin Estelle von Schweden hat einen besonders schönen Kosenamen. Bild: picture alliance / Patrick van Katwijk/dpa

Von der Presse bekam Willem-Alexander sein Fett weg

Und wie sieht es bei unseren niederländischen Nachbarn aus? Königin Maxima soll ihren Mann Willem-Alexander ganz simpel "Alex" nennen – ist ja auch viel kürzer als sein langer Doppelname.

Gar nicht schmeichelhaft waren allerdings die Spitznamen, mit denen sich der Niederländer in jungen Jahren rumplagen musste. Als Willem-Alexander die Leidener Universität besuchte, wurden seine Noten – ganz unüblich – streng geheim gehalten. Im Volksmund brachte ihm dies den Namen "Willem de Domme" – "Wilhelm der Dummen" ein.

Und weil Willem-Alexander in seiner wilden Jugend gerne ein paar Gläschen Bier trank, tauften die Medien ihn "Prins Pilsje", also Prinz Pils. Seine spöttischen Spitznamen hat der 50-Jährige inzwischen längst abgelegt und genießt ein hohes Ansehen.

König Willem-Alexander von den Niederlanden ist nicht der einzige mit Namensproblemen. Bild: picture alliance/Cover Images/ZUMA Press/dpa

Prinz Claus wurde jahrelang gemein beleidigt

Willem-Alexander war allerdings nicht das einzige Mitglied der niederländischen Königsfamilie, das von der Presse namentlich verunglimpft wurde. Sein Vater Prinz Claus von Amsberg (*1926 -†2002) wurde in früheren Jahren durch den Beinamen "Mof" beleidigt. "Mof" ist im niederländischen eine abwertende Bezeichnung für einen Deutschen.

Grund dafür war, die deutschenfeindliche Gesinnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Hochzeit mit Prinzessin Beatrix im Jahr 1966 war deswegen ein richtiges Politikum. In den folgenden Jahren konnte Prinz Claus durch sein sympathisches Wesen aber viele Herzen erobern.

Königin Margrethe heißt mit Spitznamen wie eine Blume

Maggie, Margie oder Marga wären wohl die naheliegenden Kosenamen für Königin Margrethe. Ganz anders als ihr Name vermuten lässt, heißt sie in Familienkreisen jedoch "Daisy".

Dänemarks Königin Margrethe II. liebt ihren Spitznamen Bild: picture alliance/dpa

Ursprünglich trug ihre Großmutter Kronprinzessin Margretha von Schweden (*1882–†1920) diesen Spitznamen und hat ihn dann an ihre Enkelin vererbt. "Daisy" bezieht sich allerdings nicht auf die Enten-Freundin von Donald Duck, sondern auf die englische Bezeichnung für Gänseblümchen. Und diese ähneln ja bekanntlich Margeriten. Wer genau hinschaut, kann bei Königin Margrethe ab und zu eine Brosche in Gänseblümchen-Optik entdecken.

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ah/add/news.de

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