Beyoncé, Daniel Radcliffe, die Royals: So schützen die Stars ihre Privatsphäre vor Paparazzi
Die Stars und Sternchen dieser Welt haben wegen lauernden Paparazzi und Millionen von Fans oft nur wenig Privatsphäre. Deshalb greifen die Promis zu bisweilen ungewöhnlichen Methoden, um der geballten Aufmerksamkeit zu entwischen.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Stars und Sternchen nutzen Tricks für mehr Privatsphäre
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- Stolpersteine beim Online-Dating - diese Option steht nur den Stars offen
Berühmtheit hat ihren Preis – und der wird oft mit deutlich geschmälerter oder gänzlich verlorener Privatsphäre bezahlt. Für die größten Stars der Welt gleicht der Alltag deshalb einem ständigen Versteckspiel vor Fotografen und übereifrigen Fans. Doch welche Tricks nutzen die Stars und Sternchen, um ihre Privatsphäre zu schützen?
Stars und Sternchen von Paparazzi und aufdringlichen Fans verfolgt
Johnny Depp brachte dieses Dilemma bereits 2014 in einem Interview mit der amerikanischen "Today"-Show auf den Punkt: Das Leben als Prominenter fühle sich manchmal an, "als ob er ein Flüchtiger sei". Hinter jeder Bewegung stecke eine ausgeklügelte Taktik – selbst der simple Gang ins Hotel erfordere strategische Planung. Die Methoden, mit denen Celebrities ihre Privatsphäre verteidigen, reichen dabei von simpel bis skurril. Von digitalen Tricks über bauliche Maßnahmen bis hin zu aufwendigen Verkleidungen – der Einfallsreichtum kennt kaum Grenzen.
So schützen Promis wie Beyoncé ihre Online-Identität
Im digitalen Bereich setzen Prominente auf teils radikale Maßnahmen. Während normale Nutzer schon beim halbjährlichen Passwortwechsel genervt aufstöhnen, geht beispielsweise Beyoncé deutlich weiter: Die Sängerin tauscht ihre komplette E-Mail-Adresse im Wochentakt aus. Ed Sheeran enthüllte diese ungewöhnliche Praxis einst in einem Gespräch mit "Entertainment Tonight".
Deutlich pragmatischer ging Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vor. Im Sommer 2016 entdeckte ein aufmerksamer Twitter-Nutzer auf einem Foto des Tech-Milliardärs ein simples Detail: Sowohl Webcam als auch Mikrofoneingang seines Laptops waren mit Klebeband abgedeckt. Eine Low-Tech-Lösung, die keinerlei technisches Wissen erfordert – und offenbar selbst den Chef eines der größten Technologiekonzerne überzeugt.
Keine Chance für neugierige Blicke: So schützen sich die Clooneys und die Briten-Royals in ihrem Zuhause
Manche Stars setzen auf handfestere Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise zu George und Amal Clooney im "Daily Telegraph" zu lesen war. Das Promi-Paar ließ sich für seine Villa am Comer See eine besondere Regelung einfallen: Der Bürgermeister des Örtchens Laglio erließ eine Verordnung, wonach unbefugtes Betreten der 100-Meter-Zone rund um das Anwesen mit 500 Euro Strafe geahndet wird. Selbst die britischen Royals setzen auf natürliche Abschirmung: Als Prinzessin Kate und Prinz William noch im Kensington-Palast wohnten, sorgte eine 250 Meter lange Koniferenhecke für grünen Schutz vor Schaulustigen. Inzwischen hat das britische Thronfolgerpaar seinen Wohnsitz nach Windsor verlegt und rund um das neue Zuhause Forest Lodge eine Sperrzone errichten lassen, die die royale Privatsphäre absichern soll.
Promis als Meister der Verkleidung: So tauchen die Stars unerkannt in Menschenmengen unter
Verkleidungen und Pseudonyme beim Hotel-Check-in gehören seit Jahrzehnten zum Standardrepertoire der Prominenten. Doch einige Stars haben daraus einen regelrechten Sport gemacht – besonders auf Fan-Conventions. Bryan Cranston beispielsweise schaffte es einst, mit einem Trick völlig unerkannt durch die Hallen der Comic-Con zu wandern: Er trug eine Maske seines "Breaking Bad"-Charakters Heisenberg. Auch andere Hollywood-Größen griffen zu dieser Taktik. Daniel Radcliffe schlüpfte beispielsweise in ein Spider-Man-Kostüm, während Henry Cavill ausgerechnet als Guy Fawkes verkleidet erschien – der Superman-Darsteller wollte damit unter anderem Kollege Will Smith auf den Arm nehmen.
Promis in Liebesnöten: So tricksen die Stars beim Online-Dating
Selbst beim Online-Dating stoßen Prominente auf unerwartete Hürden. Zac Efron gestand der "Times" vor einigen Jahren, dass er sich bei Tinder angemeldet hatte – allerdings ohne Erfolg. Der Grund: Sämtliche potentiellen Matches hielten sein Profil für eine Fälschung und ignorierten ihn schlichtweg. Für solche Probleme existiert jedoch eine exklusive Lösung. Wie "TechCrunch" im März 2017 enthüllte, gibt es mit "Tinder Select" einen geheimen Dating-Bereich für Wohlhabende und Berühmtheiten. Der Zugang erfolgt ausschließlich auf Einladung. Stars wie Katy Perry und Hilary Duff gaben bereits vor Jahren offen zu, die reguläre Dating-App bereits genutzt zu haben.
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