18.12.2018, 15.50 Uhr

Matthias Brandt privat: So lebt der Sohn von Willy Brandt abseits der Kamera

Er gehört zweifelsohne zu Deutschlands begabtesten Schauspielern: "Polizeiruf 110"-Star Matthias Brandt. Dabei hatte es der 57-Jährige als Sohn des Altbundeskanzlers Willy Brandt nicht immer leicht...

Von 2010 bis 2018 verkörperte Matthias Brandt den Münchner Polizeiruf-Ermittler Hanns von Meuffels. Bild: dpa

Als Sohn eines berühmten Vaters lernte Matthias Brandt schon früh, wie es ist, im Rampenlicht zu stehen. Doch im Gegensatz zu seinem Vater hat es den jüngsten Sohn von Altbundeskanzler Willy Brandt nicht in die Politik verschlagen. Stattdessen schlug der heute 57-Jährige einen ganz anderen Weg ein.

Matthias Brandts Karrierestart: Diese Filme machten ihn groß

Nach der Schule begann der am 7. Oktober 1961 in Berlin geborene Brandt ein Schauspiel-Studium an der "Hochschule für Musik und Theater Hannover". Bereits nach kurzer Zeit folgten zahlreiche Theater-Engagements in ganz Deutschland. Darunter auch am Schauspiel Frankfurt, dem Nationaltheater Mannheim oder dem Renaissance-Theater Berlin.

Seit dem Jahr 2000 übernimmt der Berliner regelmäßig Fernsehrollen. In dem Fernsehfilm "Im Schatten der Macht", der die letzten Tage vor dem Rücktritt Willy Brandts vom Amt des Bundeskanzlers schildert, spielt sein Sohn die Rolle des Günter Guillaume. Für seine Darstellung im Film "In Sachen Kaminski" wurde Brandt mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der "Bayerische Fernsehpreis". Neben diversen "Tatort"-Auftritten spielte er seit 2010 die Rolle des Kommissars Hanns von Meufels im Münchner "Polizeiruf 110". Brandt brachte es auf 15 Einsätze, bevor er im April 2018 die Rolle niederlegte.

Brandt wird mehrfach ausgezeichnet

Für seine außergewöhnlichen Schauspiel-Leistungen wird Brandt mehrfach ausgezeichnet, darunter zwei Mal mit dem "Adolf-Grimme-Preis"", dem "Bambi" und der "Goldenen Kamera". Zuletzt machte er mit einer Rolle in der hochgelobten TV-Serie "Babylon Berlin" (2017) von sich reden und war in der Verfilmung des Michel-Houellebecq-Skandalromans "Unterwerfung" (2018) im TV zu sehen.

In "Raumpatrouille" spricht er von seinen Eltern Willy Brandt und Rut Brandt

Steht der in Berlin geborene Brandt mal nicht gerade vor der Kamera, dann tritt er auch als Sprecher von Hörbüchern in Erscheinung. Im Jahr 2016 veröffentlichte der Charakter-Darsteller schließlich seinen ersten Roman. Das Buch mit dem Titel "Raumpatrouille" enthält autobiographische Erzählungen aus seiner Kindheit. So berichtet er darin auch von seiner Beziehung zu seinem Vater und seiner Mutter Rut Brandt. Brandt verrät darin auch, dass er zu seinem Vater ein weniger inniges Verhältnis hatte als zu seiner Mutter. In einem Interview mit "Spiegel Online" beschrieb er seinen Vater einst mit den Worten: "Er war so, wie er war und, wie alle Hochbegabten, ein sehr spezieller, auch schwieriger Mensch."

Matthias Brandt privat: So lebt er mit seiner Frau Sofia und Tochter Naima

Auch wenn Brandt sein Privatleben aus der Öffentlichkeit heraushält, so ist dennoch bekannt, dass er und seine Frau Sofia eine 15-Jährige Tochter namens Naima haben. Er und seine Familie führen kein glamouröses Leben. In seiner Heimat Berlin lebt er gemeinsam mit seiner Familie in einem Haus mit Garten.

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sba/news.de

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