Nach Hubert Aiwangers Tod: "I leb no" - die PARTEI entsetzt mit pietätlosem Beitrag
Es ist ein Beitrag, der für Fassungslosigkeit sorgt. Nach dem Tod von Hubert Aiwanger titelt die PARTEI bei Instagram "De Berichte san falsch. I leb no". Im Netz zeigt man sich entsetzt. Besonders Partysänger Jürgen Milski ist außer sich vor Wut.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Die PARTEI teilt pietätlosen Beitrag nach Tod von Hubert Aiwanger
- Die PARTEI titelt: "Aiwanger doch nicht tot!"
- Jürgen Milski wütet - die PARTEI verwendet Song "großer Bruder" ungefragt
Diese Schlagzeile ist an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu übertreffen. Während der Schock über den plötzlichen und unerwarteten Tod von Hubert Aiwanger in der deutschen Politik große Bestürzung ausgelöst hat und Politiker wie Markus Söder und Dorothee Bär sich erschüttert zeigten, veröffentlichte die PARTEI bei Instagram einen unfassbar pietätlosen Beitrag.
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Nach Tod von Hubert Aiwanger - die PARTEI teilt pietätlosen Beitrag
In dem Post, der nur wenige Stunden nach Bekanntwerden der tragischen Todesnachricht geteilt wurde, titelt die PARTEI: "Aiwanger doch nicht tot!" Darunter ein geschmackloses Zitat, das die PARTEI dem verstorbenen Aiwanger in den Mund legt: "De Berichte san falsch. I leb no. Des war scho wieda bloß mei Bruada."
Hubert Aiwanger und die Flugblatt-Affäre
Die Formulierung "Des war scho wieda bloß bei Bruada" ist eine Anspielung auf die Flugblatt-Affäre im Jahr 2023. Damals geriet Hubert Aiwanger unter massiven Druck, weil in seiner Schultasche ein antisemitisches Flugblatt aus seiner Jugendzeit aufgetaucht war. Der Politiker wies die Verantwortung von sich und sein älterer Bruder Helmut erklärte öffentlich, das Flugblatt damals aus Frust verfasst zu haben.
"Aiwanger doch nicht tot!" - Entsetzen über geschmacklosen Beitrag von die PARTEI
In den Kommentaren regte sich heftiger Widerstand gegen den geschmacklosen Beitrag. Zwar ist die PARTEI dafür bekannt, sich oftmals satirischer Mittel zu bedienen, doch viele Userinnen und User sind der Ansicht, dass hier eine Grenze überschritten wurde. "Satire kann geschmackvoll sein. Das hier ist es aber jedenfalls nicht", heißt es in einem Kommentar. "Ich lach ja hier oft und gerne. Bin auch politisch ganz andere Ecke als Hubsi es war. Das ist dennoch echt geschmacklos! Nicht cool Leute. Ein Mensch ist gestorben", schlägt ein anderer in die gleiche Kerbe.
Jürgen Milski wütet - die PARTEI verwendet Song "großer Bruder" ungefragt
Besonders verärgert reagierte Partysänger Jürgen Milski, da dessen Song "Großer Bruder" im ursprünglichen Beitrag ungefragt instrumentalisiert wurde. Auf seinem eigenen Instagram-Account wütet der einstige "Big Brother"-Star: "Die Satirepartei 'Die PARTEI' meint offenbar, sich alles erlauben zu können."
Jürgen Milski droht mit rechtlichen Schritten
An die PARTEI gewandt fügte er hinzu: "Ich fordere euch hiermit auf, diesen pietätlosen Beitrag unter Einbeziehung meines Songs sofort zu löschen!! Sollte dies nicht unverzüglich geschehen, werdet ihr ohne weitere Vorwarnung mit einer anwaltlichen Abmahnung und der Beantragung einer einstweiligen Verfügung konfrontiert. Die rechtlichen Schritte sind bereits der nächste Schritt. Satire ist kein Freibrief für jede Grenzüberschreitung!"
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fka/ife/news.de/dpa
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