Hubert Aiwanger ist tot: Er fehlte bei Event - Bayerns Wirtschaftsminister (55) leblos in Hotel gefunden

Erschütternde Nachrichten aus Berlin: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wurde leblos in einem Berliner Hotel gefunden. Wie er ums Leben kam, ist noch unklar. Der Politiker starb im Alter von 

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist mit 55 Jahren gestorben. (Foto) Suche
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist mit 55 Jahren gestorben. Bild: picture alliance/dpa | Peter Kneffel
  • Hubert Aiwanger ist tot
  • Bayerns Wirtschaftsminister tot in Berliner Hotel gefunden
  • Todesursache des Politikers der Freien Wähler ist bislang unklar

Traurige Nachrichten für die Freien Wähler. Bayerns Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ist tot. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus hochrangigen Regierungskreisen in Bayern. Zuvor hatte die "Bild" berichtet. Aiwanger wurde 55 Jahre alt.

Hubert Aiwanger leblos in Hotel gefunden - Todesursache unklar

Laut dem Bericht sollte Aiwanger an der Eröffnung des Hauptstadtbürosder Freien Wähler in Berlin teilnehmen. Nach Angaben von "Bild" fehlte er. Er sollte eine Rede halten. Er habe sich aber aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet und vertreten lassen, hieß es. Später sei er dann nicht mehr erreichbar gewesen und sei schließlich leblos in seinem Zimmer entdeckt worden. Wie er starb, ist bislang unklar. Zur Todesursache machten die Regierungsvertreter ebenfalls keine Angaben.

Für seine Familie ist die Nachricht ein schwerer Schicksalsschlag. Aiwanger hinterlässt seine Lebensgefährtin, die Freie-Wähler-Landrätin Tanja Schweiger und die gemeinsamen Söhne.

2008 war Aiwanger mit den Freien Wählern erstmals in den bayerischen Landtag eingezogen und wurde deren Fraktionschef. Zehn Jahre später, 2018, schmiedeten CSU und Freie Wähler eine Koalition. Aiwanger wurde Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident.

Erst bei den bayerischen Kommunalwahlen im Frühjahr hatten die Freien Wähler unter Aiwangers Führung noch große Siege gefeiert und der CSU viele Landrats-Posten abgejagt. Im Gegensatz zu seinen politischen Erfolgen in Bayern blieb Aiwanger aber ein großes politisches Ziel verwehrt: der Einzug seiner Partei in den Bundestag.

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/news.de/dpa

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