Midterms: US-Medien: Republikaner Johnson verzichtet auf Führungsposten

Seit 2023 ist der Trump-Verbündete Johnson Sprecher des US-Repräsentantenhauses. Dort übernehmen nun die Demokraten die Mehrheit - und Johnson zieht Konsequenzen.

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Nach der Niederlage der Republikaner bei den US-Parlamentswahlen will der bisherige Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, Medien zufolge nicht als Minderheitsführer weitermachen. Das habe Johnson seinen Mitarbeitern in einer telefonischen Besprechung gesagt, berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf Teilnehmer. Öffentlich äußerte sich Johnson dazu zunächst nicht.

Der republikanische Politiker aus dem südlichen Bundesstaat Louisiana war 2017 ins Repräsentantenhaus und 2023 zu dessen Sprecher gewählt worden, ein einflussreicher Posten. Johnson gilt als enger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump.

Bei den Parlamentswahlen in der Mitte der Amtszeit des Präsidenten (Midterms) wurde über alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus entschieden. Die Republikaner hielten vorher eine hauchdünne Mehrheit, nach der Wahlnacht zeichnete sich ein klarer Vorsprung für die Demokraten ab. Damit ist der führende Demokrat im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, auf Kurs, der erste schwarze Sprecher des Repräsentantenhauses zu werden. Johnson selbst wurde wieder ins Parlament gewählt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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