Donald Trump: Moderatorin enthüllt schonungsloses Vorher-Nachher-Video von Trump
2018 peitschte Donald Trump an einem einzigen Tag drei Rallyes in drei Swing States durch - 2026 gestand der US-Präsident, er brauche dringend Schlaf. Ein Video von CNN-Moderatorin Kaitlan Collins zieht den schonungslosen Vorher-Nachher-Vergleich.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump irritiert mit Auftritt vor dem Reflecting Pool
- Donald Trump: Moderatorin zeigt Vorher-Nachher-Video
- Donald Trump ganz müde: "Ich muss hier raus - ich brauche Schlaf"
- Donald Trump fuhr trotz Wahlkampf-Endspurt Niederlage ein
Drei Bundesstaaten, drei Rallyes und eine kämpferische Botschaft - so sah Donald Trumps (80) letzter Wahlkampftag vor den Zwischenwahlen 2018 aus. Acht Jahre später könnte der Kontrast kaum größer sein: In diesem Jahr trat der US-Präsident nicht etwa in einem umkämpften Swing State ans Mikrofon, sondern irritierte mit einer Rede vor dem frisch sanierten Reflecting Pool am Lincoln Memorial in Washington. Bis zuletzt hatte Donald Trump seine Wahlkampfauftritte abgehalten und damit für reichlich Schlagzeilen gesorgt - er enthüllte unter anderem ein Melania-Drama auf der Bühne.
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Donald Trump irritiert mit Auftritt vor dem Reflecting Pool
Statt seine Basis mit scharfen Parolen aufzupeitschen, schwärmte Donald Trump von Reparaturarbeiten am Wasserbecken: "Wir haben die Lecks behoben. Wir haben den Boden neu beschichtet", erklärte er stolz vor einer überschaubaren Menschenmenge.
Am Vorabend der Midterms 2018 war Trump ein völlig anderer Wahlkämpfer. Der damals 72-Jährige absolvierte an einem einzigen Tag drei Großveranstaltungen in drei verschiedenen Bundesstaaten - ein Marathon, der seine Energie und seinen Kampfgeist demonstrieren sollte.
Donald Trump: Moderatorin zeigt Vorher-Nachher-Video
CNN-Moderatorin Kaitlan Collins nahm sich den drastischen Unterschied in ihrer Sendung "The Source" vor und stellte die beiden Wahlkampfabschlüsse direkt gegenüber. Ihr Fazit fiel unmissverständlich aus: "Das war 2018. Das hier ist 2026."
Collins zeigte in ihrer Sendung einen Zusammenschnitt der damaligen Auftritte. Die Botschaft war unmissverständlich auf die Trump-Basis zugeschnitten: In Cleveland, Ohio, wetterte Trump gegen Migrationskarawanen, die von den Demokraten eingeladen würden. In Fort Wayne, Indiana, forderte er die Wähler auf, für sichere Grenzen und gegen Drogen republikanisch zu stimmen. Beim letzten Halt in Cape Girardeau, Missouri, warnte er, die Demokraten würden "offen Millionen illegaler Einwanderer ermutigen, unsere Gesetze zu brechen". Es war klassischer Trump: aggressiv, provokant und mit einer klaren Mobilisierungsstrategie für seine Anhänger.
Donald Trump ganz müde: "Ich muss hier raus - ich brauche Schlaf"
Der Kontrast zum Jahr 2026 hätte kaum drastischer ausfallen können. Bereits in Salina, Kansas, machte Trump keinen Hehl aus seiner Erschöpfung: "Ich mache den Laden dicht. Ich verschwinde hier. Ich muss ein bisschen schlafen. Ich habe ein paar zu viele davon gemacht."
Vergangene Woche beklagte der US-Präsident zudem, dass "Gott die Stimmbänder nicht dafür gemacht hat, jeden Tag eine Rallye abzuhalten". Warum er seine letzte Rede ausgerechnet am Reflecting Pool statt in einem Swing State hielt? Trumps gelassene Antwort gegenüber Reportern: "Einfach um zu zeigen, wie schön er ist."
Donald Trump hält sich von den Swing States fern
Paradoxerweise war Trump in diesem Wahlkampfzyklus quantitativ sogar aktiver als vor acht Jahren. Laut NBC News absolvierte er allein im Oktober 28 Kundgebungen - mehr als die 23 Veranstaltungen, die er laut "Washington Monthly" im gesamten Oktober und November 2018 bestritt.
Doch die Strategie dahinter unterscheidet sich grundlegend. Einer CNN-Analyse zufolge fanden die meisten seiner diesjährigen Auftritte in tiefrot gefärbten Bundesstaaten statt, die er 2024 mühelos gewonnen hatte. Von den umkämpften Swing States, in denen republikanische Kandidaten um ihre Sitze bangen, hielt er sich weitgehend fern.
Das steht in bemerkenswertem Widerspruch zu seinem Versprechen vom September, in "jedem einzelnen dieser 35 Orte" für republikanische Kandidaten aufzutreten. Eine NPR-Auswertung (öffentlicher Hörfunk der USA)zeigt: Tatsächlich machte Trump mit weniger als einem Drittel der damals anwesenden Kandidaten Wahlkampf.
Donald Trump fuhr trotz Wahlkampf-Endspurt Niederlage ein
Allerdings sollte man nicht vergessen: Auch Trumps energiegeladener Wahlkampf-Endspurt vor acht Jahren bewahrte die Republikaner nicht vor einer empfindlichen Schlappe. Die Demokraten eroberten damals netto 40 Sitze im Repräsentantenhaus und übernahmen die Kontrolle über die Kammer. Einzig im Senat konnten die Republikaner ihre Mehrheit um zwei Sitze ausbauen.
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rut/news.de
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