Donald Trump: Trump befürchtet Amtsenthebung - US-Präsident warnt Vertraute schon
Ein US-Kriegsveteran vergleicht Donald Trump mit einem in die Ecke gedrängten Tier - und warnt vor militärischen Alleingängen gegen Iran und Kuba, sollten die Republikaner beide Kongresskammern verlieren.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- US-Veteran vergleicht Donald Trump mit Tier
- Donald Trump könnte unvorhersehbare Reaktionen zeigen
- Trump soll schon von Amtsenthebungsverfahren gesprochen haben
Der Irak-Kriegsveteran und Sicherheitsexperte Paul Rieckhoff hat eindringlich vor einem unberechenbaren Donald Trump gewarnt. In einer CNN-Diskussionsrunde erklärte der Moderator des Podcasts "Independent Americans", der US-Präsident werde künftig "Vollgas ohne Bremsen" geben - unabhängig vom Wahlausgang. Bis zuletzt hatte Donald Trump seine Wahlkampfauftritte abgehalten und damit für reichlich Schlagzeilen gesorgt - er enthüllte unter anderem ein Melania-Drama auf der Bühne und ging auf einen Protestierenden los.
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Donald Trump könnte unvorhersehbare Reaktionen zeigen - Sorge vor Militär-Maßnahmen
"Ein in die Ecke gedrängtes Tier ist ein gefährliches Tier", sagte Rieckhoff bei CNN mit Bezug auf Donald Trump. Er gehe davon aus, dass der US-Präsident eine Niederlage der Republikaner möglicherweise bereits einkalkuliert habe. Gerade deshalb müsse man sich auf unvorhersehbare Reaktionen des Präsidenten gefasst machen.
Besonders beunruhigt zeigte sich Rieckhoff mit Blick auf die Außen- und Sicherheitspolitik. Der Veteran verwies auf Überlegungen zu einer Verschärfung militärischer Maßnahmen gegen den Iran sowie Kuba. Gerade in diesem Bereich verfüge der US-Präsident über weitreichende Handlungsspielräume, die er ohne Zustimmung des Kongresses nutzen könne.
- "Wir müssen uns auf das Unerwartete vorbereiten und dürfen keinen Mangel an Vorstellungskraft haben, denn Trump hat diesen nie", warnte der Sicherheitsexperte.
Donald Trump soll schon von Amtsenthebungsverfahren gesprochen haben
CNN-Korrespondentin Kristen Holmes berichtete, dass Donald Trump im Vorfeld der Wahlen gegenüber Vertrauten und Beratern bereits das denkbar schlechteste Ergebnis für seine Partei vorhergesagt habe. Konkret habe er den Verlust beider Kongresskammern an die Demokraten als mögliches Szenario benannt. Dem Bericht zufolge erörterte der US- Präsident auch die möglichen Konsequenzen einer solchen Niederlage für seine Amtszeit. Dabei seien insbesondere parlamentarische Untersuchungen sowie ein mögliches Amtsenthebungsverfahren zur Sprache gekommen.
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rut/news.de
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