Kriminalität: Handelsverband nach Krawallen: "Dürfen wir nicht dulden"

Nach den Jugendprotesten kam es teils zu Krawallen. Randalierer schlugen Schaufensterscheiben ein und plünderten Geschäfte. Der Handelsverband fordert eine Reaktion der gesamten Gesellschaft.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Nach den Krawallen vom Wochenende sieht der Handelsverband Deutschland die gesamte Gesellschaft in der Pflicht. "Ein gesellschaftliches Klima, in dem man als Händler nicht immer und an jedem Ort sicher sein kann, dass man unbehelligt seinen Geschäften nachgehen kann, dürfen wir nicht dulden", sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. "Und zwar als Gesamtgesellschaft. Da sind wir alle gefordert." Es müsse klar sein, dass Gewalt oder ihre Androhung keinen Platz im Land haben dürften.

Genth sagte, es sei beängstigend, "dass sich einige Händler an einigen Standorten am vergangenen Samstag dazu veranlasst gesehen haben, ihre Geschäfte besonders abzusichern oder teilweise gar ganz zu schließen". Dass es tatsächlich zu Plünderungen gekommen sei, müsse alle schockieren. Er warnte davor, jetzt einfach zur Tagesordnung überzugehen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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