Staatsschutz ermittelt: "Bekennerschreiben" zu Brand auf Rheinmetall-Baustelle

Auf dem Gelände des Rüstungskonzerns Rheinmetall am Flughafen Kassel-Calden hat es jüngst gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Nun gibt es einen Hinweis auf mutmaßliche Täter.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Nach der mutmaßlichen Brandstiftung auf einer Baustelle des Rüstungsunternehmens Rheinmetall am Flughafen Kassel-Calden prüft die Polizei ein im Internet veröffentlichtes "Bekennerschreiben". Das Schreiben auf einer vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Plattform werde "bei den weiteren Ermittlungen intensiv geprüft", teilte das Polizeipräsidium Nordhessen mit.

Die Ermittler gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus und suchen weiterhin Zeugen, die zur Tatzeit Verdächtiges beobachtet haben. Die Ermittlungen führt die Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Nordhessen.

In der Nacht zum Freitag hatten auf der Baustelle drei Baufahrzeuge gebrannt. Ein Zeuge hatte in der Nacht gegen 3.15 Uhr Feuerwehr und Polizei alarmiert. Die Feuerwehr löschte die Fahrzeuge. Weitere danebenstehende Maschinen wurden nach Angaben der Polizei beschädigt.

Den Ermittlern zufolge handelt es sich bei dem Gelände um den Standort des geplanten Logistik- und Trainingszentrums sowie des Drohnentestzentrums am Kassel Airport. Rheinmetall und das Land Hessen hatten im August Investitionen von mehr als 260 Millionen Euro in den Standort angekündigt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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