Wolodymyr Selenskyj: Selenskyj: Oleschky-Flüchtlinge sind wieder in der Ukraine

US-First-Lady Melania Trump vermittelte eine Evakuierung aus der von Moskaus Truppen besetzten südukrainischen Frontstadt Oleschky. Nach einer Zwischenetappe ging es für Flüchtlinge in die Ukraine.

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Aktuelle Nachrichten über Wolodymyr Selenskyj lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance | President Of Ukraine

Aus der von russischen Truppen besetzten südukrainischen Frontstadt Oleschky Gerettete sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zurück in der Ukraine. "Zum jetzigen Zeitpunkt haben ukrainische Bürger aus Oleschky die ukrainische Grenze im Gebiet Tschernihiw überquert", teilte Selenskyj in sozialen Medien mit.

Die Region Tschernihiw grenzt an Belarus. Auf dem Weg aus der von Moskaus Truppen besetzten Trümmerstadt Oleschky waren die geretteten Menschen gemeinsam mit der Delegation um den ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten Dmytro Lubinez zuvor in einer Zwischenetappe in Belarus gewesen.

Selenskyj: Ukraine hofft, dass humanitärer Zugang bleibt

Selenskyj dankte der US-Seite und First Lady Melania Trump, die die Waffenruhe für die Zeit der Evakuierung vermittelt hatte, sowie Lubinez. Die Ukraine hoffe, dass der humanitäre Zugang zu Oleschky bestehen bleibe. Weitere Schritte in Richtung Deeskalation und echter Fortschritt in Richtung Frieden seien nötig, schrieb Selenskyj. Dazu veröffentlichte er ein Video, das Menschen mit ukrainischen Fahnen in einem Bus zeigt.

Selenskyj ist derzeit in Istanbul, wo er nach eigenen Angaben den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan treffen wird. Dabei werde es unter anderem um die bilateralen Beziehungen der beiden Staaten und die Schifffahrt im Schwarzen Meer gehen.

Bei der Evakuierung aus Oleschky am Vortag hatten die Menschen nach russischen und ukrainischen Angaben die Wahl, sich für eine Ausreise aus der Trümmerstadt oder den Verbleib dort zu entscheiden. Der ukrainische Beauftragte Lubinez und seine russische Kollegin Jana Lantratowa hatten die Evakuierung am Freitag persönlich begleitet. Die Waffenruhe für das Gebiet Cherson, das teils von Russland, teils von der Ukraine kontrolliert wird, endet am Sonntagabend.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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