Berlin: Bedenken in der SPD wegen Eralp

Die Berliner Linke will ein rot-grün-rotes Bündnis schmieden. Doch nach einem Interview von Spitzenkandidatin Eralp sät eine Bundestagsabgeordnete der SPD Zweifel an deren Verhältnis zum Rechtsstaat.

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Die Berliner Skyline an der Spree. Aktuelle News aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Rico Oder

Interne Aussagen der Berliner Linken-Wahlsiegerin Elif Eralp werfen nach Einschätzung der fachlich zuständigen Vizechefin der SPD-Bundestagsfraktion Fragen zur inneren Sicherheit auf. "Als politische Mandatsträger ist es für uns von fundamentaler Bedeutung, dass wir für die Einhaltung der Rechtsordnungen eintreten und die Sicherheitsbehörden so ausstatten, dass das gewährleistet wird", sagte Sonja Eichwede der Deutschen Presse-Agentur. Rechtsstaatliche Prinzipien dürften "unter keinen Umständen infrage gestellt werden".

Die Linken-Politikerin Eralp, die Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden möchte, sieht einem "Spiegel"-Bericht zufolge die Sicherheit ihrer Familie in Gefahr, wenn sie sich explizit zu einem bekannten Palästina-Aktivisten äußert. Wie der "Spiegel" berichtet, geht das aus internen Anmerkungen zu einem Interview hervor, das das Magazin mit ihr geführt hat. Die Berliner Linke peilt in der Hauptstadt eine Koalition mit Grünen und SPD an, was bei Bundespolitikern beider Parteien auf Vorbehalte stößt.

Eichwede sagte mit Blick auf Eralp: "Sollten sich aus dem Einsatz für Recht und Ordnung selbst Gefahren ergeben, schützen Sicherheitsbehörden auch vor diesen. Auf diesen rechtsstaatlichen Prinzipien beruht das Vertrauen der Bevölkerung."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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