Donald Trump: Trump: Will Russland am Verhandlungstisch halten
Die jüngste Annäherung des US-Präsidenten an den Kreml bereitet der Ukraine Sorge und sorgt auch in den USA für Kritik. Nun begründet Trump sein Vorgehen und teilt erneut gegen Selenskyj aus.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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US-Präsident Donald Trump hat seinen jüngsten Kurs im Ukraine-Krieg damit verteidigt, Russland nicht vom Verhandlungstisch vertreiben zu wollen. Er sei dabei, Frieden in dem Krieg auszuhandeln, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social und behauptete, dass es "große Fortschritte" gebe. Er erwähnte in diesem Zuge auch Verhandlungen über "Geiseln", womit er Gefangene meinen dürfte, nannte aber keine Details. Die USA sehen sich in dem Krieg unter Trumps Führung als Vermittler, können aber bislang keinerlei Durchbruch in Richtung Kriegsende vorweisen.
Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, den er mit seiner Politik in den vergangenen Wochen mehrfach vor den Kopf gestoßen hatte, warf Trump vor, dass er den Krieg nicht beenden wolle und das wahrscheinlich auch nie gewollt habe. Trump begründete seinen Vorwurf mit Verweis auf westliche Hilfe für das von Russland angegriffene Land.
Einmal mehr zeigte er sich verärgert über ukrainische Angriffe auf russische Dieselraffinerien. Trump macht den ukrainischen Präsidenten seit Wochen für eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich. Er versucht damit auch, von den Folgen seines Kriegs gegen den Iran abzulenken. Nach Beginn des Iran-Kriegs sind die Spritpreise rapide gestiegen. Trump setzt das aktuell vor den wichtigen Kongresswahlen stark unter Druck.
Russland lobte der US-Präsident dafür, Millionen Barrel Diesel zu einem niedrigen Preis zu exportieren. Trump hatte vor etwa anderthalb Wochen überraschend verkündet, dass Russland hunderttausende Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt zur Verfügung stellen würden. Die USA setzten dafür Sanktionen gegen russischen Diesel vorübergehend aus. Die russische Regierung wiederum hob ihr Exportverbot für Dieselkraftstoff teilweise auf. Inzwischen gibt es auch Berichte über erste Dieselexporte aus Russland, der genaue Umfang ist aber unklar.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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