Bärbel Bas: Frei kritisiert SPD-Wortwahl im Streit um Bas
Nach dem Rückzug von Bärbel Bas wegen persönlicher Angriffe wirft Unionsfraktionschef Thorsten Frei der SPD eine maßlose Wortwahl vor. Der sieht das anders. Zur Koalition bekennen sich aber beide.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hat Irritationen in seiner Partei über die SPD rund um den Rückzug von Arbeitsministerin und SPD-Chefin Bärbel Bas bekräftigt. "Sie sind natürlich zu weit gegangen, das ist ganz offensichtlich. Die Wortwahl ist maßlos gewesen und hat die Sachlage auch nicht getroffen", sagte er in der ARD-Sendung "Caren Miosga" zu SPD-Fraktionschef Matthias Miersch.
Bas war nach dem Tod ihrer Stieftochter zurückgetreten und hatte sich über persönliche Angriffe auch aus den Reihen des Koalitionspartners beklagt. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte der Union vorgeworfen, sich Bas gegenüber "unmenschlich" verhalten zu haben. SPD-Chef Lars Klingbeil bezeichnete das Verhalten der Union als "unanständig".
Miersch sagte über die CDU/CSU: "Es gab diese immerwährenden Angriffe." In seiner Fraktion habe es große Betroffenheit über Bas' Rückzug gegeben. "Und möglicherweise muss man dann nicht jedes Wort dreimal abwägen, um nicht die Unterstellung zu bekommen, man wollte diese große Koalition gefährden." Sowohl er als auch Frei betonten die Stabilität der schwarz-roten Koalition.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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