Wolodymyr Selenskyj News: Wadephul bekräftigt Unterstützung für Ukraine und Selenskyj
US-Präsident Trump macht einen Diesel-Deal mit Russland und fordert einen Präsidenten-Wechsel in der Ukraine. Deutschlands Außenminister betont dagegen, es brauche mehr Druck auf Kremlchef Putin.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach Streit zwischen Kiew und US-Präsident Donald Trump hat Deutschlands Außenminister Johann Wadephul dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weitere Unterstützung zugesagt. "Wir brauchen weiter Konsequenz und Klarheit an der Seite der Ukraine", sagte er in Berlin vor Beratungen des CDU-Präsidiums.
"Wir brauchen nicht weniger, wir brauchen mehr Druck auf Putin, dass er bereit ist, zu verhandeln", fügte Wadephul mit Blick auf Kremlchef Wladimir Putin hinzu, der vor mehr als viereinhalb Jahren den Angriffskrieg gegen das Nachbarland begonnen hatte.
Europa brauche Stabilität. "Und das bedeutet, dass wir ganz klar weiter an der Seite der Ukraine stehen, übrigens auch an der Seite der Regierung stehen, und den Präsidenten bei der Ausübung seines schweren Amtes voll unterstützen", sagte der CDU-Politiker. Auf die Forderung Trumps nach einem neuen Präsidenten in der Ukraine ging er nicht explizit ein.
Der US-Präsident hatte am Samstag behauptet, Selenskyj habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden. "Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt", sagte Trump. Zuvor hatte Selenskyj eine zwischen den USA und Russland vereinbarte Aufhebung von Sanktionen für den Verkauf von russischem Diesel scharf kritisiert - dies sei "eine Investition in den Krieg, den man beenden und nicht verlängern muss".
Wadephul sagte, es sei in dieser Zeit klar, dass wir Verhandlungen brauchen. Er merkte jedoch an: "Während ein Team der Ukraine in Miami war und mit den Vereinigten Staaten darüber gesprochen hat, wie man ein Verhandlungsergebnis erzielen kann, hat Putin aber weiter die Ukraine bombardieren lassen." Gerade in der letzten Woche seien viele Zivilisten ums Leben gekommen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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