Nach der Wahl in Berlin: Wahlkreisergebnis geändert - AfD holt Direktmandat statt CDU

Wegen der Nachzählung eines Wahlergebnisses in Berlin-Spandau kommt ein anderer Kandidat als bisher angenommen ins Landesparlament. Das könnte noch weitere Folgen haben.

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Grund der Nachzählung war Bröchler zufolge, dass die per Telefon übermittelte Schnellmeldung des Ergebnisses nicht mit dem in der Niederschrift des Wahlvorstands übereinstimmte. Dort sei die korrekte Zahl festgehalten worden, nach der Tabor mit 34 Stimmen vorn liegt und nicht Meißner mit 80 Stimmen. "Woran das lag, kann ich im Augenblick nicht sagen."

Auswirkungen auf die Zahl der Sitze im Parlament

Weil die CDU-Kandidatin kein Direktmandat bekommen habe, falle ein Überhangmandat weg. Damit muss Bröchler zufolge auch die Zahl der Ausgleichsmandate neu berechnet werden.

Dadurch verringert sich die Zahl der Abgeordneten im Landesparlament voraussichtlich: "Es werden 153 Kandidaten einen Sitz im Abgeordnetenhaus erhalten, nicht 158, also fünf fallen weg." Das sei zumindest der vorläufige Stand.

"Wie sich das über die Parteien verteilt, da sind wir noch in den Berechnungen", sagte Bröchler. "Schlussendlich muss das alles dann durch den Landeswahlausschuss am 12. Oktober noch bestätigt werden."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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