Iran-Krieg: Peseschkian: Iran ist zur Herausgabe des Urans bereit
Dass der Iran niemals Atomwaffen haben darf, ist das erklärte Kriegsziel Nummer eins der USA. Eine Rückgabe des hochangereicherten Urans wäre laut Irans Präsident denkbar - aber nur unter Bedingungen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat seine grundsätzliche Bereitschaft zur Herausgabe des hochangereicherten Urans im Besitz seines Landes erklärt. Auf die Frage, ob der Iran dazu bereit sei, sagte er dem US-Sender Fox News: "Ja, im Rahmen des Völkerrechts, auf der Grundlage des Atomwaffensperrvertrags, werden wir uns an alles halten, wozu wir verpflichtet sind." Der Atomwaffensperrvertrag verbietet die Weiterverbreitung von Nuklearwaffen.
Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) verfügt die Islamische Republik über etwa 440 Kilogramm Uran mit einem Reinheitsgrad von etwa 60 Prozent. Laut IAEA würde die Menge für mehrere Atomwaffen ausreichen, wenn der Reinheitsgrad noch etwas weiter erhöht würde. Die Inspektoren der IAEA haben derzeit keinen Zugang zu den mehr als 20 bekannten Standorten des iranischen Atomprogramms.
Der Frage, warum der Iran überhaupt über hochangereichertes Uran verfüge, wich Peseschkian aus. "Wir hatten Verhandlungen geführt und waren bereit, das Material in großem Umfang zu verdünnen", sagte er. Dann hätten die USA den Iran angegriffen. Peseschkian reagierte zudem mit einer Spitze gegen US-Präsident Donald Trump auf Fragen nach dem Uran - es sei doch laut der US-Regierung vollständig zerstört worden, sagte er.
Wie mit dem Material verfahren werden soll, wollten die USA und der Iran laut dem vereinbarten Rahmenabkommen eigentlich in weiteren Verhandlungen klären. Doch die Vereinbarung lief ohne Verlängerung aus.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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