UN-Generaldebatte: Netanjahu: Völkermord-Vorwurf "größte Lüge des Jahrhunderts"

Palästinenserpräsident Abbas warf Israel vor den UN einen "Völkermordkrieg" im Gazastreifen vor. Kurz darauf weist Israels Ministerpräsident Netanjahu solche Vorwürfe scharf zurück.

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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Vorwürfe, sein Land begehe im Gazastreifen einen Völkermord, als "größte Lüge des Jahrhunderts" bezeichnet. Israel habe keinen Völkermord begangen, sagte er bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen in New York. "Israel hat einen Völkermord verhindert", betonte Netanjahu. Hätte Israel die islamistische Terrororganisation Hamas nicht gestoppt, hätte diese jeden einzelnen von ihnen getötet, sagte er.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte Israel zuvor in seiner per Video vor den UN gezeigten Rede einen "Völkermordkrieg" im Gazastreifen vorgeworfen.

Die islamistische Hamas und Terroristen anderer extremistischer Organisationen hatten während des Massakers am 7. Oktober 2023 mehr als 250 Menschen aus Israel in den Gazastreifen verschleppt. Der beispiellose Angriff mit rund 1.200 Toten in Israel löste den Gaza-Krieg aus.

Seitdem wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mehr als 73.900 Palästinenser getötet. In der Statistik wird nicht zwischen Zivilisten und bewaffneten Kämpfern unterschieden. Weltweit gibt es heftige Kritik am harten Vorgehen des israelischen Militärs.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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