Wolodymyr Selenskyj News: Selenskyj: Ukraine bereit zu begrenzter Waffenruhe

Selenskyj hat in New York am Rande der UN-Generaldebatte das gewünschte Gespräch mit US-Präsident Trump erhalten. Erneut ging es um eine Teilwaffenruhe im Energiebereich und neue Waffenlieferungen.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Nachrichten über Wolodymyr Selenskyj lesen Sie auf news.de. (Foto) Suche
Aktuelle Nachrichten über Wolodymyr Selenskyj lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa/AP | Vadim Ghirda

Die Ukraine ist im Krieg mit Russland weiter zu einer Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen bereit. "Das heißt, wir werden keine Angriffe auf Energieanlagen durchführen – auf den gesamten Energiesektor, auf alles", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generaldebatte in New York. Der Vorschlag werde von den USA an die russische Seite übermittelt. Zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow den Vorschlag unter Verweis auf eine angestrebte umfassende Friedensregelung bereits abgelehnt.

Zugleich betonte Selenskyj, dass Trump ihn nicht darum gebeten habe, auf Angriffe unter anderem auf die Ölindustrie in Russland zu verzichten. Vor einigen Tagen hatte der US-Präsident steigende Dieselpreise in den USA auf ukrainische Attacken gegen russische Raffinerien zurückgeführt.

Keine Zusagen für neue Patriot-Lieferungen

Bei dem knapp einstündigen Gespräch seien auch zusätzliche US-Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen von Selenskyj angesprochen worden. "Eigentlich gibt es keine Antwort, wissen Sie, wenn man mit Spitzenpolitikern über heikle Themen spricht. Sie können entweder "Ja" oder "Nein" sagen. Das Gute daran ist, dass niemand "Nein" gesagt hat", gab der ukrainische Präsident den Gesprächsinhalt wieder. Zwar sei Washington bereit zu helfen, aber habe dennoch keine konkrete Antwort gegeben.

Die ukrainische Flugabwehr kann seit Wochen mangels Fluglenkkörpern für Patriotsysteme russische ballistische Raketen nur noch selten abfangen. Russische Luftschläge gegen Lagerhallen, Energieanlagen und zuletzt auch große Stahlproduzenten und Industriebetriebe schädigen die ukrainische Wirtschaft zusehends.

Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen eine großangelegte russische Invasion.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Noch mehr Nachrichten über Wolodymyr Selenskyj lesen Sie hier.

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.