Landtagswahl: Linken-Spitzenkandidatin: Schlechter Tag für uns als Linke

Die Spitzenkandidatin der Linken in Mecklenburg-Vorpommern, Simone Oldenburg, hat das Abschneiden ihrer Partei bei der Landtagswahl mit der starken Zuspitzung des Wahlkampfes auf SPD und AfD erklärt. Lesen Sie hier den kompletten Bericht.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Die Spitzenkandidatin der Linken in Mecklenburg-Vorpommern, Simone Oldenburg, hat das Abschneiden ihrer Partei bei der Landtagswahl mit der starken Zuspitzung des Wahlkampfes auf SPD und AfD erklärt. "Ich glaube, dass wir durch den polarisierenden Wahlkampf Federn gelassen haben", sagte die Bildungsministerin im NDR. Das Wahlergebnis spiegle nicht die Arbeit der letzten Jahre wider. "Das ist schon ein schlechter Tag für uns als Linke."

Die Partei kommt Hochrechnungen von ARD und ZDF zufolge auf 6,5 bis 6,9 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl 2021 hatten die Linken 9,9 Prozent der Stimmen eingefahren. Die Linke regiert derzeit mit der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig das Bundesland in einer rot-roten Koalition. Für die Fortsetzung dieser Koalition reichen die Mehrheiten im neuen Landtag nicht.

Dass sich Schwesig im Wahlkampf als "Frau gegen Blau" positionierte und dafür warb, die Stimmen der SPD zu geben, um die AfD zu verhindern, sorgte für Unmut bei den potenziellen Koalitionspartnern. Beschwerden kamen nicht nur von der CDU, sondern auch von den Linken und den Grünen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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