Landtagswahl: Hochrechnungen: AfD knapp vor SPD in MV - CDU zittert
In Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit ihrer SPD in den vergangenen Wochen eine Aufholjagd hingelegt. Nach ersten Zahlen verfehlt ihre Partei dennoch Platz eins.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die AfD liegt bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF knapp vor der SPD. Die CDU muss erstmals in ihrer Geschichte bangen, ob sie die Fünf-Prozent-Hürde für den Verbleib im Landtag schafft.
Die AfD mit Ministerpräsidenten-Kandidat Leif-Erik Holm und dem Spitzenkandidaten Enrico Schult kommt laut den Hochrechnungen auf 37,1 bis 37,8 Prozent. Sie kann ihr Ergebnis mehr als verdoppeln (2021: 16,7 Prozent). Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat ihr Ziel knapp verfehlt, mit ihrer SPD Platz eins zu verteidigen. Die Sozialdemokraten liegen nach einer Aufholjagd in den vergangenen Wochen bei 35,6 bis 36,3 Prozent (2021: 39,6 Prozent).
Die CDU stürzt laut den Hochrechnungen auf ihr bundesweit schwächstes Landtagswahlergebnis seit Gründung der Bundesrepublik ab. Mit 5,1 bis 5,4 Prozent muss sie dramatische Verluste hinnehmen (2021: 13,3 Prozent).
Die Linke steht bei 6,2 bis 7,4 Prozent (2021: 9,9 Prozent). Die Grünen könnten mit 5,5 Prozent (2021: 6,3 Prozent) den Einzug in den Landtag schaffen.
Auch das BSW zittert mit 4,8 bis 5,0 Prozent. Die FDP verpasst mit 1,0 bis 1,1 Prozent (5,8 Prozent) den Wiedereinzug in das Schweriner Schloss deutlich.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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