Friedrich Merz: Merz ruft zum Kampf gegen Rassismus auf

Der Kanzler und CDU-Chef macht sich im Wahlkampf rar. In Berlin tritt er nicht in der Öffentlichkeit, sondern in der Parteizentrale auf - mit einer Botschaft in Sachen Migration.

Erstellt von - Uhr

Friedrich Merz (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz im Bundestag (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz im Bundestag (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Christophe Gateau

Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum vereinten Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus aufgerufen. "Wir dürfen das nicht dulden, dass in Deutschland oder in Berlin Ausländerkriminalität, Judenhass an der Tagesordnung sind. Dieses Land muss sich dagegen wehren", sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung der Berliner CDU.

Der CDU-Vorsitzende betonte, Deutschland sei und bleibe ein Einwanderungsland. "Wir brauchen diese Menschen in Deutschland, die in unserem Arbeitsmarkt heute schon unverzichtbar sind." Kein Krankenhaus, kein Altenheim, keine Baustelle, keine Gaststätte, kein Hotel würde mehr ohne Einwanderer funktionieren, die hier lebten, arbeiteten und integriert seien.

Deutschland wolle allerdings keine Einwanderung in die sozialen Sicherungssysteme, sagte Merz. "Und diejenigen, die sich an die Regeln nicht halten, ja, die müssen das Land auch verlassen." Der Kanzler lobte ausdrücklich Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), der eine "fundamentale Korrektur" der Einwanderungspolitik hinbekommen habe.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Noch mehr Nachrichten über Friedrich Merz lesen Sie hier.

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.