Landtagswahl: Holm: Stimmung wird besser, wenn Illegale abgeschoben werden

Vier Tage vor der Landtagswahl in MV duellieren sich Ministerpräsidentin Schwesig und ihr Herausforderer Holm im Fernsehen. Das Thema Migration nimmt einen großen Raum in der Diskussion ein.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und der AfD-Kandidat für den Posten, Leif-Erik Holm, haben sich beim Thema Migration scharf angegriffen. Schwesig nannte in einem NDR-Fernsehduell die Politik der AfD ausländerfeindlich und warnte vor der Abwanderung von Fachkräften mit Migrationshintergrund. Holm sagte dort, die Angst sei "ein Versagen der Politik in den letzten zehn Jahren": Würden illegale Einwanderer konsequent abgeschoben, dann werde auch die Ausländerfeindlichkeit zurückgehen.

Er habe nichts gegen Fachkräfte, betonte Holm. Er machte eine Arbeitserlaubnis und Kenntnisse der deutschen Sprache zur Bedingung für die Einwanderung.

Zuletzt hat die SPD in Umfragen zugelegt. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Insa-Umfrage kommt die AfD auf 37 Prozent, die SPD auf 35. Die weiteren Parteien folgen demnach mit großem Abstand. Die Linke kommt auf 10 Prozent. Die CDU steckt bei nur 7 Prozent fest - ähnlich wie in kürzlich veröffentlichten Umfragen anderer Meinungsforschungsinstitute. Es wäre ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Gründung der Bundesrepublik.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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