Berlin: Wahl in Berlin: Linke Eralp schließt Koalition mit BSW aus

Wer regiert bald in Berlin? Laut Umfragen hat die Linkspartei mit Spitzenkandidatin Elif Eralp gute Chancen, aber sie bräuchte dafür Partner. Warum sie das BSW ausschließt.

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Das Berliner Reichstagsgebäude und die Spree. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / neirfy

Vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin schließt die Spitzenkandidatin der Linken eine mögliche Koalition mit dem BSW aus. "Das kann ich mir absolut nicht vorstellen", sagte Elif Eralp in einem Podcast von "Politico". "Das BSW hat sich gerade angedient, zum Steigbügelhalter für eine rechtsextreme Partei in Sachsen-Anhalt zu werden." Es komme für sie nicht infrage, so eine Partei zu unterstützen.

Berlin wählt am Sonntag ein neues Landesparlament, es deutet sich ein enges Rennen an. In einer jüngsten Insa-Umfrage im Auftrag der "Bild"-Zeitung kamen sowohl CDU als auch Linke auf 20 Prozent. Die AfD lag bei 18 Prozent, die Grünen bei 16 Prozent, die SPD bei 12 Prozent und das BSW bei 5 Prozent. Bei früheren Umfragen lag das BSW stabil unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Auf die Frage, mit wem sie am liebsten regieren würde, antwortete Eralp, erstmal wolle sie stärkste Kraft werden und vor allem ins Rote Rathaus einziehen. Die meisten Schnittmengen gebe es natürlich mit SPD und den Grünen, was das zentrale Thema Mieten betreffe. Die Linke setzt sich allerdings für eine Vergesellschaftung von Immobilienunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen ein, die SPD trägt das nach den Worten ihres Spitzenkandidaten Steffen Krach nicht mit.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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