BSW-Fraktionskrise: Brandenburger BSW verliert erneut Abgeordneten

Nach einer Krise der BSW-Fraktion in Brandenburg traten 5 von 14 Abgeordneten aus. Mit Oliver Skopec nimmt jetzt wieder ein Abgeordneter seinen Hut. Was gibt er als Grund an?

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Die Brandenburger BSW-Landtagsfraktion schrumpft erneut: Der Landtagsabgeordnete Oliver Skopec tritt aus Fraktion und Partei aus. Das teilte er am Dienstag mit. Damit hat die ehemals 14-köpfige Fraktion nur noch acht statt neun Mitglieder.

Der 41-Jährige begründet seinen Schritt mit dem Charakter des BSW als Protestpartei. "Mir persönlich reicht das nicht." Sein Landtagsmandat will er behalten und als fraktions- und parteiloser Abgeordneter weitermachen. Der BSW-Fraktionsvorsitzende Niels-Olaf Lüders sagte: "Dass er nun austritt, ist zwar bedauerlich, aber das wirft uns natürlich nicht um."

SPD/BSW-Koalition zerbrach an Krise

Im November 2025 waren vier Abgeordnete der BSW-Fraktion aus dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ausgetreten. Diesen Schritt hatte Skopec damals kritisiert. Als Ex-Landeschef Robert Crumbach im Januar Partei und Fraktion im Januar verließ, zerbrach die bundesweit einzige SPD/BSW-Koalition. Insgesamt fünf Abgeordnete verließen die Fraktion und das BSW damals, Crumbach und Jouleen Gruhn wechselten zur SPD-Fraktion. In Thüringen hatte sich die 15-köpfige BSW-Fraktion kürzlich aufgelöst.

Drei der vier Brandenburger Ex-BSW-Abgeordneten gründeten inzwischen die Gruppe "Wir für Brandenburg". Skopec ließ offen, ob er der Gruppe beitritt. "Wir werden sicherlich miteinander sprechen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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