Wolodymyr Selenskyj: Selenskyj: Haben Ziele in Russland getroffen

Russland überzieht die Ukraine seit Jahren mit Krieg. Kiew wehrt sich vor allem mit Drohnenangriffen und hat laut Präsident Selenskyj erneut Ziele im russischen Hinterland getroffen.

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Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, bei einer Rede. (Foto) Suche
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/kyodo

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben erneut mehrere Ziele in Russland angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb in sozialen Medien von Attacken auf acht Infrastrukturobjekte, die dem Krieg dienten. Getroffen worden sei eine Ölraffinerie im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen und ein Handelshafen in der russischen Teilrepublik Dagestan. Angegriffen wurden demnach auch Anlagen in den Regionen Moskau, Woronesch, Astrachan und Brjansk, schrieb Selenskyj, ohne Details zu nennen.

Im Gebiet Woronesch wurde nach Angaben von Gouverneur Alexander Gussew eine Frau bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der Stadt Borissoglebsk getötet. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden. Über der Region seien 19 ukrainische Drohnen abgewehrt worden.

Drohnenangriffe auch in Dagestan und Sibirien

Dagestans kommissarischer Republikchef, Fjodor Schtschukin, teilte mit, dass herabstürzende Drohnentrümmer Feuer in der Hafeninfrastruktur und einem Theater in Machatschkala ausgelöst hätten. Verletzte gebe es nicht.

Bereits am Vortag hatte es Berichte über einen Drohnenangriff in dem weit von der Ukraine entfernten Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen in Westsibirien gegeben. Der dortige Gouverneur Dmitri Artjuchow sagte, dass herabstürzende Drohnentrümmer Feuer in einem nicht näher genannten Industrieobjekt verursacht hätten.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Als Teil ihres Abwehrkampfes hat die Ukraine ihre Gegenangriffe vor allem mit Drohnen in den vergangenen Monaten ausgeweitet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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