Donald Trump: Trump ausgelöscht - Republikaner radieren "The Don" einfach aus

Donald Trump wird zur Belastung für die eigene Partei! Immer mehr Republikaner löschen seinen Namen aus ihren Wahlkämpfen – und gehen demonstrativ auf Abstand zum Präsidenten.

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Donald Trump wird ausradiert! Immer mehr Republikaner wenden sich vom Präsidenten ab. (Foto) Suche
Donald Trump wird ausradiert! Immer mehr Republikaner wenden sich vom Präsidenten ab. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump wird ausradiert
  • Republikanerin Young Kim löscht Trump-Bezüge von Website und Wahlplakaten
  • Mindestens 45 Republikaner meiden die umstrittene GOP-Veranstaltung in Dallas
  • Immer mehr Kandidaten fürchten Trump als Belastung im Wahlkampf

Donald Trump verliert ausgerechnet dort an Rückhalt, wo er bislang als unantastbarer Anführer galt: bei den Republikanern. Kurz vor den wichtigen US-Zwischenwahlen geht im GOP-Lager offenbar die Angst um, dass die Nähe zum Präsidenten Stimmen kosten könnte.

Republikanerin Young Kim radiert Donald Trump aus

Besonders deutlich zeigt sich der Wandel bei der kalifornischen Kongressabgeordneten Young Kim. Noch im Vorwahlkampf präsentierte sich die 63-Jährige demonstrativ als Trump-Verbündete und warb mit ihrer Unterstützung für dessen "America-First-Agenda".

Laut "The Daily Beast" ist davon kaum noch etwas zu sehen. Auf ihrer Kampagnen-Website verschwanden Trumps Name und entsprechende Verweise. Auch auf ihren Wahlplakaten wurde aus "Trump Republican, Young Kim, U.S. Congress" der Slogan "Cut Taxes & Lower Costs!".

Ein bemerkenswerter Kurswechsel – und ein mögliches Signal an die Wähler: Trump soll offenbar nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Kims Sprecher Chris Pack weist den Vorwurf einer Distanzierung zurück und bezeichnete ihn als "völlig absurd". Die Kampagne verweist unter anderem auf Kims jüngste Beiträge zu den sogenannten Trump-Konten.

Republikaner löschen Trump aus ihren Kampagnen

Kim ist dabei längst kein Einzelfall. Auch andere Republikaner haben Trump aus ihren Wahlkampfauftritten entfernt. Andy Barr strich ein Trump-Foto und eine Unterstützungserklärung von seiner Website. Auch Ralph Alvarado und Mike Beltran sollen "The Daily Beast" entsprechende Trump-Bezüge getilgt haben.

Der Grund liegt nahe: Wer in umkämpften Wahlkreisen um moderate und unabhängige Wähler kämpft, könnte Trumps polarisierende Präsenz inzwischen als Risiko betrachten.

45 Republikaner meiden "Trump-a-palooza" - Trump wird zum Wahlkampf-Ballast

Besonders deutlich wird der Bruch beim ersten republikanischen Midterm-Parteitag in Dallas. Mindestens 45 von mehr als 70 befragten Republikanern wollen nicht teilnehmen oder sind noch unentschlossen.

Die Veranstaltung trägt bereits den Spitznamen "Trump-a-palooza". Trump soll dort im Mittelpunkt stehen. Für viele GOP-Politiker scheint genau das zum Problem zu werden.

Denn während Trump seine Partei hinter sich versammeln will, versuchen einige Republikaner offenbar, möglichst großen Abstand zu ihm zu halten. Der politische Radiergummi ist längst angesetzt – und Trump selbst könnte für seine eigene Partei zum Wahlkampf-Ballast werden.

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/ife/news.de

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