Annalena Baerbock knallhart: Spott und Hähme für diesen Trump-Vorschlag
Annalena Baerbock hat eine glasklare Meinung, wenn es darum geht, Fifa-Chef Gianni Infantino noch mehr Macht zu verleihen. Ganz im Gegensatz zu US-Präsident Donald Trump. Sein neuerlicher Vorstoß sorgt für Spott bei der UN-Vertreterin.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
Suche
- Annalena Baerbock reagiert auf Trump-Vorschlag - er bringt Infantino ins Spiel
- Fifa-Boss als Nachfolger von Guterres? UN-Vertreterin macht spöttischen Gegenvorschlag
- Darum will Trump den FIfa-Boss im UN-Umfeld platzieren
- Keine Chance - Fifa-Boss Infantino will zur Wiederwahl antreten
Noch vor wenigen Wochen präsentierte sich Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, an der Seite von Fifa-Boss Gianni Infantino anlässlich eines Pressetermins der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA. Bei dem Termin sah die 45-Jährige keineswegs unzufrieden aus. Ganz im Gegenteil! Im Sport-Trikot bewies Baerbock allerhand Muskelkraft - und zeigte sich ziemlich verständnisvoll an der Seite des Fifa-Bosses.
Doch damit ist offenbar schluss. Ein Vorschlag von US-Präsident Donald Trump geht der UN-Vertreterin dann offenbar doch zu weit. Dieser wolle Gianni Infantino offenbar am liebsten im Dienste der UN sehen als möglicher Nachfolger von UN-Generalsekretär António Guterres (77). Eine absurde Vorstellung, über die Baerbock lediglich spotten kann.
Annalena Baerbock spottet über Trump-Vorschlag - bei Infantino hört der Spaß auf
Wie Annalena Baerbock gegenüber der Deutschen Presseagentur (DPA) verriet, wolle die ehemalige Außenministerin auf diesen absurden Vorschlag am liebsten mit einem Gegenvorschlag kontern. Man könne im Gegenzug ja jemanden von den Vereinten Nationen als nächsten Fifa-Präsident:in vorschlagen. Wie praktisch - auch dieser Posten wird im kommenden Jahr zur Wahl stehen.
Die UN-Vertreterin, die akuell aus dem Amt der Präsidentin der UN-Generalversammlung ausscheidet, hatte bereits mit einem Knall verkündet, wer für sie am ehesten als Nachfolger von Guterres in Frage komme - und es ist definitiv nicht Gianni Infantino.
Trumps Nachfolge-Vorschlag sei zwar absurd, aber sie habe "dieses Machtspiel" dennoch durchschaut. "Mit sachlichen Gegenargumenten kommt man da nicht weit. Und vor allem sollte man jede noch so vermeintliche Absurdität ernst nehmen", erklärte Annalena Baerbock gegenüber der "DPA".
Donald Trumps Machtzirkel: Was will der US-Präsident mit diesem Vorschlag bezwecken?
Dabei ist der Vorschlag Trumps gar nicht so "absurd" gemeint. Denn: Der US-Präsident gilt als enger Freund Infantinos. Die "Washington Post" schrieb nach der Fußball-WM, die dieses Jahr in den Vereinigsten Staaten ausgetragen wurde, dass Donald Trump davon überzeugt sei, dass Gianni Infantino überall auf der Welt respektiert werde. Ein Verbündeter im Zirkel der UN wäre für Donald Trump ein großer Gewinn.
Trump und Baerbock: Infantino-Debatte unnötig - Fifa-Boss kündigt Wiederwahl an
Dennoch: Realitätsnah ist Trumps Vorschlag dennoch nicht. Der Nachfolger von UN-Generalsekretär António Guterres wird noch in diesem Jahr gewählt. Gianni Infantino gehört nicht zu den Kandidaten, die im "Aufgebot" stehen. Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass Infantino sich entgegen im kommenden Jahr zur Wiederwahl bei der Fifa aufstellen lassen will. Bislang solle es noch keine Gegenkandidaten geben. Für Ex-Außenministerin Annalena Baerbock steht in jedem Fall fest: Infantino hat bei der UN trotz Trumps Fürsprache nichts zu suchen.
Weitere aktuelle Themen aus der Welt der Politik:
- "Sieht locker 10 Jahre jünger aus" - CDU-Politikerin begeistert im Netz
- "Verschwinden Sie endlich!" - Bundeskanzler online heftig attackiert
- Ricarda Lang: Ärger für die Grünen-Abgeordnete - Social-Media-Post entfacht Debatte
- Annalena Baerbock: Verschwitzt und glücklich - ihr Anblick spaltet die Fans
- Neue Baerbock-Fotos aus New York sorgen für gehässige Kommentare im Netz
ife/mlk/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.