Donald Trump: "Der Mond gehört uns!" – Trumps bizarre Posting-Attacke sorgt für Entsetzen

Roboter-Armeen, ein brennender Iran, ein schwarzer Thron und plötzlich sogar der Mond als US-Besitz: Donald Trump sorgt mit einer bizarren Social-Media-Offensive für Entsetzen. Kritiker schlagen Alarm und fragen sich: Was steckt hinter dieser verstörenden Posting-Flut?

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Donald Trump im KI-Wahn? US-Präsident flutet Netz mit verstörenden Bildern. (Foto) Suche
Donald Trump im KI-Wahn? US-Präsident flutet Netz mit verstörenden Bildern. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump veröffentlicht eine Flut bizarrer Posts und KI-generierter Bilder
  • Darauf inszeniert er sich als mächtiger Herrscher und zeigt apokalyptische Szenarien
  • Kritiker reagieren alarmiert und verweisen auf Trumps Zugriff auf das US-Atomwaffenarsenal

US-Präsident Donald Trump hat am Sonntagabend innerhalb von nur zwei Stunden rund drei Dutzend verstörende Beiträge auf seiner Social-Media-Plattform veröffentlicht – und damit bei Beobachtern massive Besorgnis ausgelöst. Unter den Posts befanden sich zahlreiche offenbar mit künstlicher Intelligenz erstellte Bilder, die Trump in apokalyptischen Szenarien zeigen: umgeben von Roboterarmeen, auf einem schwarzen Thron in einer verwüsteten Landschaft sitzend oder die Erde sprengend.

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Donald Trump verliert sich in KI-Fantasiewelt

Doch es blieb nicht bei dystopischen Bildwelten. Trump beanspruchte in einem weiteren Beitrag den Mond als US-Besitz, schlug vor, den Bundesstaat New Mexico in "New America" umzubenennen, und wollte Irans Landesgrenzen nach der Silhouette seines eigenen Profils neu ziehen. Wie "Raw Story" berichtet, reagierten politische Kommentatoren fassungslos auf die Flut an Veröffentlichungen.

Roboterarmeen und brennende Inseln: Trumps KI-Albtraumwelt sorgt für Empörung

Die mit künstlicher Intelligenz generierten Bilder zeichnen ein verstörendes Bild. Eines zeigt Trump, wie er durch Washington D.C. marschiert – flankiert von einer Armee aus Robotern und Soldaten mit rot leuchtenden Augen. Dazu die Botschaft: "Sie werden nie wieder schlafen." Ein weiteres Bild inszeniert den Präsidenten auf einem schwarzen Thron inmitten einer kriegszerstörten Höllenszenerie, im Hintergrund gigantische humanoide Kampfroboter.

Besonders brisant: Ein Post zeigte die Vernichtung der iranischen Insel Kharg – einem strategisch bedeutenden Ölterminal – versehen mit den Worten "Bye bye, Kharg." Auch vor der ultimativen Eskalationsfantasie schreckte Trump nicht zurück: Ein weiteres KI-Bild stellte ihn dar, wie er die gesamte Erde in die Luft jagt.

"Der Mond gehört uns": Trump sorgt mit Gebiets-Fantasien für Wirbel

Neben den dystopischen Bilderwelten verbreitete Trump auch eine Reihe territorialer Großmachtfantasien. Ein Post zeigte den Erdtrabanten neben einer US-Flagge, versehen mit der unmissverständlichen Ansage: "Der Mond gehört uns." In einem anderen Beitrag regte der Präsident an, den Bundesstaat New Mexico künftig "New America" zu nennen.

Auch der Iran kam nicht nur als Ziel militärischer KI-Fantasien vor: Trump schlug allen Ernstes vor, die Landesgrenzen der Islamischen Republik so umzugestalten, dass sie seiner eigenen Profilsilhouette entsprechen. Abgerundet wurde die Posting-Serie durch ein KI-generiertes Bild, das Trump beim Aktienhandel im Oval Office zeigt – garniert mit der Behauptung, er habe "Hunderte Milliarden Dollar mit Aktien und vielen anderen Anlageformen verdient."

"Etwas stimmt ganz und gar nicht mit dem Präsidenten" - Kritiker rechnen mit Trumps Posting-Wahnsinn ab

Die Reaktionen auf Trumps nächtliche Posting-Flut fielen unmissverständlich aus. Tom Nichols, Autor bei "The Atlantic", schrieb auf X: "Etwas stimmt ganz und gar nicht mit dem Präsidenten." Besonders alarmierend sei, dass dieser Mann nach wie vor über die Codes des US-Atomwaffenarsenals verfüge – und als einzige Person deren Einsatz anordnen könne.

Der politische Kommentator John Jackson, nach eigenen Angaben US-Veteran und ehemaliger Prozessanwalt, nannte den Vorgang "nicht normal" und verglich ihn mit einem "Zugunglück in Zeitlupe." Historiker würden einmal fassungslos darauf zurückblicken. Der unabhängige Journalist Aaron Rupar bezeichnete die Beitragsserie gegenüber seinen mehr als 1,1 Millionen Followern auf X schlicht als "völlig durchgeknallt."

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