Landtagswahl: Kretschmer: Dürfen nicht zur Tagesordnung übergehen
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fordert Michael Kretschmer, die Sorgen der Menschen endlich ernst zu nehmen. Trotz des Wahldebakels der CDU wagt er einen Scherz.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hält nach der Wahl in Sachsen-Anhalt ein selbstkritisches Innehalten in der Politik für dringend erforderlich. Er habe die Hoffnung, "dass wir nicht in einer oder zwei Wochen wieder zur Tagesordnung übergehen, sondern dass wir jetzt wirklich endlich anfangen zu schauen, was bewegt die Menschen, warum wählen sie so", sagte der CDU-Politiker bei einer Gala zum 30. Geburtstag des Theaters Comödie in Dresden. "Und es ärgert mich total über die vergangenen Jahre, dass das eben nicht passiert ist."
Dem Rahmen der Veranstaltung entsprechend zeigte sich Kretschmer nach Bekanntgabe der Hochrechnung humorvoll und bedauerte den "geschichtlichen Unfall". Man hätte dieses Land vielleicht aufteilen sollen zwischen anderen, dann wäre es anders gekommen, sagte er mit einem augenzwinkernden Blick auf das Nachbarland und erntete damit Lacher im Publikum. "Sachsen Fernsehen" veröffentlichte einen Post der Äußerung auf Instagram.
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war die AfD mit 43,8 Prozent der Stimmen mit Abstand stärkste Kraft geworden. Die CDU stürzte auf 17,2 Prozent ab. Die AfD kann allerdings mangels absoluter Mehrheit nicht allein regieren. Kretschmer führt in Sachsen eine Minderheitsregierung mit der SPD.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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