Landtagswahl: Italiens Außenminister: AfD-Erfolg "schlechte Nachricht"
Anders als sein Kollege Matteo Salvini bedauert Italiens Vizeregierungschef und Außenminister Antonio Tajani das gute Abschneiden der AfD - und hofft, dass der Erfolg eine lokale Ausnahme bleibt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Italiens Außenminister und Vizeregierungschef Antonio Tajani hat das Abschneiden der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als "äußerst schlechte Nachricht" bezeichnet. Er hoffe, der Wahlerfolg der AfD in dem ostdeutschen Bundesland bleibe eine "lokale Ausnahme", erklärte der Chef der konservativen Regierungspartei Forza Italia in einer Stellungnahme. Hochrechnungen zufolge ist die AfD bei der Wahl stärkste Kraft geworden.
Tajani bezeichnete die AfD als eine politische Kraft, die den "liberalen und westlichen Werten, mit denen sich Forza Italia identifiziert, diametral entgegengesetzt" ist. Die Entscheidung der Wähler sei zwar zu respektieren. Es müsse jedoch verhindert werden, dass eine "populistische und fanatische Entwicklung in Europa um sich greift", zitierten italienische Medien Tajani.
Forza Italia - gegründet von Silvio Berlusconi (1936-2023) - gilt traditionell als proeuropäisch. Die Partei ist Mitglied der Europäischen Volkspartei, der auch die CDU angehört. In der rechten Dreier-Koalition von Giorgia Meloni ist Forza Italia neben der Lega ein Juniorpartner. Lega-Chef und zweiter Vizeregierungschef Matteo Salvini gratulierte der AfD zu ihrem Abschneiden. Zwischen Forza Italia und der Lega gibt es immer wieder Unstimmigkeiten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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